BVB-Frauen feiern Heimpremiere gegen Oldenburg vor 200 Zuschauern

BVB-Handball-Frauen

Die BVB-Frauen stehen vor dem ersten Heimspiel der Saison, in der Halle Wellinghofen dürfen 200 Zuschauer mit dabei sein. Gegner VfL Oldenburg kommt mit breiter Brust.

Dortmund

, 08.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für BVB-Spielerin Delaila Amega wird es das erste Pflichtspiel in der Halle Wellinghofen.

Für BVB-Spielerin Delaila Amega wird es das erste Pflichtspiel in der Halle Wellinghofen. © BVB/Stummbillig

Sechs Monate. So lange ist es her, dass die BVB-Handball-Frauen das letzte Mal mit ihren Fans in der Halle Wellinghofen jubeln durften – damals, im März, beim 35:25-Sieg über die Neckarsulmer Sport-Union.

Mittlerweile ist es September – und nach über einem halben Jahr ist es endlich wieder so weit: Am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr treffen die BVB-Frauen in der Halle Wellinghofen in ihrem zweiten Bundesligaspiel der Saison auf den VfL Oldenburg. Mit dabei: 200 schwarzgelbe Fans.

Die Borussen hatten sich dazu entschieden, zunächst nicht die 300 in NRW erlaubten Zuschauer in der Halle Wellinghofen zuzulassen und nur 200 Tickets unter den Fans zu verlosen. Die Verlosung konnte sich der BVB aber wohl schenken: „Jeder, der bei uns bestellt hat, hat auch seine Tickets bekommen“, erklärt Andreas Bartels, stellvertretender Abteilungsvorstand der BVB-Handballerinnen, am Dienstag vor dem Spiel.

BVB-Gegner Oldenburg bringt Sieg gegen Metzingen mit

Das Team von André Fuhr wird die Unterstützung der Fans, die am Mittwochabend unter strengen Hygienevorschriften in die Halle Wellinghofen dürfen (wir berichteten), gut gebrauchen können: Der VfL Oldenburg zählt zwar nicht zu den Favoriten auf den Titel, kommt aber mit richtig breiter Brust nach Dortmund: Das Team von Trainer Niels Bötel hat am ersten Spieltag die TuS Metzingen mit einem 26:25-Sieg niedergerungen – das Team, gegen das der BVB in der vergangenen Saison noch verloren hatte.

Den Sieg habe sich Oldenburg verdient, erklärt BVB-Trainer André Fuhr, „mit viel Cleverness und Disziplin.“ Gegen Fuhrs Ex-Klub Metzingen spielte der VfL lange Angriffe und setzte kurz vor dem Abpfiff des Zeitspiels meist Kathrin Pichlmeier in Szene, die mit zwölf Toren beste Werferin der Oldenburgerinnnen war.

„Außerdem“, so Fuhr, der seinen Spielerinnen nach dem 34:21-Sieg bei Aufsteiger Rosengarten den Sonntag frei gegeben hatte, „hat Oldenburg oft den siebten Feldspieler eingesetzt.“ Die BVB-Frauen wissen also, was auf sie zukommt. Fuhr hat keine Bedenken, dass seine Schützlinge die leichten Fehler aus dem Rosengarten-Spiel abstellen werden. „Wir setzen auch im Training die Latte richtig hoch, fordern volle Konzentration“, so der BVB-Trainer, der wie schon beim Spiel am Wochenende auf Torhüterin Rinka Duijndam (Oberschenkelprobleme) verzichten muss.

Das Oldenburg-Spiel markiert die erste von vielen Englischen Wochen, die auf die BVB-Frauen zukommen. Am Samstag startet mit dem Auswärtsspiel in Odense (Dänemark) die Champions League.

Auswärtsspiel der BVB-Frauen in Bietigheim live im Free-TV
  • Auch in dieser Saison wird der TV-Sender Eurosport wieder ausgewählte Spiele der Handball Bundesliga Frauen (HBF) live im Free-TV übertragen. Das teilte die HBF am Dienstag mit.
  • Sechs Spiele sind bereits fest eingeplant, davon auch zwei der BVB-Handball-Frauen: Die Auswärtspartie bei der SG BBM Bietigheim (30. Oktober) und das Gastspiel beim Thüringer HC (27. Dezember).
  • „Für den Saisonverlauf ist die TV-Übertragung weiterer Begegnungen in Planung“, heißt es in der Pressemitteilung der HBF.
  • Als Expertin begleitet die frühere Nationalspielerin Isabell Klein die Partien zusammen mit Kommentator Uwe Semrau.
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