Zuschuss für die TG Almsick

Sport- und Kulturausschuss

STADTLOHN Fußballer schwitzen – und brauchen nach dem Spiel eine Dusche: In der Kreisliga hilft da kein Gartenschlauch weiter. Und weil die TG Almsick inzwischen offiziell im Ligabetrieb an den Start geht, muss sie sich auch um die nötige „Infrastruktur“ kümmern.

von Von Thorsten Ohm

, 05.01.2010, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zeit der provisorischen Duschen bei dem TG Almsick sind vorbei: Der Verein bekommt einen Zuschuss für den Neubau der Erfrischungsanlagen.

Die Zeit der provisorischen Duschen bei dem TG Almsick sind vorbei: Der Verein bekommt einen Zuschuss für den Neubau der Erfrischungsanlagen.

Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage zurückhaltend argumentiert. Grundsätzlich könne die TG Almsick auch Plätze der anderen Vereine benutzen: „Um keinen Präzedenzfall zu schaffen, sollte nur eine geringe Förderung erfolgen.“ Genaue Angaben zur Höhe der Baukosten lägen noch nicht vor; die Verwaltung empfahl, wie bei Anschaffungen für Sportvereine einen Zuschuss von 15 Prozent zu leisten. Reinhold Dapper schloss sich für die SPD dieser Sichtweise an. Die TG Almsick befinde sich zwar im offiziellen Spielbetrieb, jedoch in der niedrigsten Spielklasse. Er sah die Gefahr eines Präzedenzfalles. Ähnlich äußerte sich auch Dr. Rüdiger Wichmann von der FDP. Eine Förderung von zwei Dritteln der Kosten sei schon eine ganze Menge.

Helmut Stowermann (CDU) hingegen hatte für einen solchen Förderanteil plädiert. Die TG Almsick sei ein offizieller Verein, der im Spielbetrieb angemeldet sei, und sollte deshalb mit anderen Vereinen gleich behandelt werden, die ebenfalls diese Kriterien erfüllen. Das sahen auch die Vertreter der UWG im Ausschuss so, die der TG eine gute Vereinsarbeit bescheinigten.

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