Wo in Ahaus frohe Musik erklingt, ist oft Harald Teichert zu finden

Ehrenamtswoche

Die Stadt Ahaus und die Freiwilligen-Agentur „Handfest“ geben zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements engagierten Ahausern eine Bühne und stellen ihr Wirken für die Gesellschaft vor.

Ahaus

23.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Harald Teichert engagiert sich im Polizeichor.

Harald Teichert engagiert sich im Polizeichor. © Haget, Anna-Lena

Harald Teichert, Vorsitzender des Polizeichores Hamaland Ahaus, ist Ansprechpartner für den „großen“ Männerchor mit 65 Sängern und den „kleinen“ Polizeikinderchor mit 15 Sängern zwischen fünf und zwölf Jahren.

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Die Organisation von Heim-Konzerten oder lokalen und überregionalen Chorreisen gehört zu seinen Aufgaben.

Unterstützung vom Vorstandsteam

„Selbstverständlich mache ich das nicht alles allein – bei diesen Aufgaben, aber auch bei Pressearbeit, Chronikführung und Kassenführung lasse ich mich gerne von meinem Vorstandsteam unterstützen. Da sind die Aufgaben wortwörtlich auf breiten Schultern verteilt,“ so Harald Teichert.

„Die Arbeit in unserem Team macht unheimlich viel Spaß! Wir versuchen gemeinsam, den Männergesang am Leben zu halten. Das wird zunehmend schwieriger. Ich hoffe, dass wir als Chor gut durch die Corona-Krise kommen und bald nicht mehr unter so ungewöhnlichen, aber notwendigen, ganz besonderen Bedingungen proben müssen“, sagt der 60-Jährige.

Schöner Lohn für die Arbeit

Freude und Begeisterung der Zuhörer sind ein ganz besonders schöner Lohn für die „Arbeit“ des Chores und bestärken den Polizeichor Hamaland Ahaus darin, weiter zu machen. Mitsingen darf man auch, wenn man nicht bei der Polizei arbeitet – im Chor sind Sänger aus allen Teilen der Gesellschaft vertreten.

Ein besonderes Erlebnis ist Harald Teichert aus seinem Chorleben gerne in Erinnerung: Bei einer Reise zu einem Benefiz-Konzert nach Trier-Saarburg im Jahr 2017 erklomm Chorleiter Jürgen Etzrodt das Keyboard eines jungen Straßenmusikanten, der von einer Violinistin begleitet wurde.

Spontankonzert in Trier

Aus dem Stehgreif veranstaltete der Polizeichor in der Fußgängerzone von Trier ein kleines Spontankonzert. Der auf dem Boden liegende Geigenkasten füllte sich in kürzester Zeit mit Münzen und Geldscheinen, die der Chor natürlich gern den eigentlichen Musikanten überließ.

Mit einem Dankeschön-Musikstück wurde die Reisegruppe des Polizeichores herzlich verabschiedet – und konnte die unterbrochene Stadtführung in Trier fortsetzen.

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