Wikipedisches Ahaus

Stadt im Online-Lexikon

AHAUS. Vor zehn Jahren schlug die Geburtsstunde der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Natürlich ist auch Ahaus unter den rund eine Million deutschsprachigen Einträgen im weltweit größten Lexikon vertreten.

von von Stefan Grothues

, 14.01.2011, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wikipedia wird zehn Jahre alt. Ahaus ist seit sieben Jahren im Online-Lexikon vertreten.

Wikipedia wird zehn Jahre alt. Ahaus ist seit sieben Jahren im Online-Lexikon vertreten.

Und da gibt es einige Dutzend zu entdecken: Minister und Musiker, Bischöfe und Ballsportler, Schriftsteller und Schauspieler. Wer hätte gedacht, dass Roy Peter Link  (Schauspieler Marienhof) in Ahaus aufgewachsen ist? Oder Heinz Paus, der Bürgermeister von Paderbon, Ulrich Boom, der Bischof von Würzburg, Josef Depenbrock, ehemaliger Chefredakteur der Berliner Zeitung oder Johannes Vöcking, Ex-Staatssekretär und Barmer-Vorstandsvorstandsvorsitzender? Natürlich sind auch altbekannte Ahauser Prominente vertreten: die jetzt durch die Schulgründung in Ahaus wieder bekannt gewordene Montessori-Pädagogin Helene Helming, der Komponist Michael Denhoff oder zurzeit medial am meisten präsente Politiker Jens Spahn. Der ist übrigens nicht der jüngste Ahauser, der zu Wikipedia-Ehren kommt. Das ist offenbar die in Ahaus weitestgehend unbekannte Urszula Radwanska. Tennisfans aber werden sie kennen: Die junge polnische Tennisspielerin, die bereits in Wimbledon gegen Serena Williams spielte, wurde 1990 in Ahaus geboren. Der älteste Ahauser, der zu Wikipedi-Ehren kam, ist Johann IV. von Hoya (1529 - 1574). Der Bischof von Münster lebte zwar nicht Ahaus, aber er starb hier in seiner Residenz vor fast 500 Jahren – also zu einer Zeit, als der gerade von Gutenberg erfundenen Buchdruck mit beweglichen Lettern der letzte mediale Schrei war.

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