Wessumer zahlt 500 Euro für Beleidigung und Schubser

Amtsgericht

Ein 37-jähriger Mann aus Wessum soll im April 2018 eine Frau in Ahaus beleidigt und einen anderen Mann verletzt haben. Dafür musste er sich am Dienstag im Amtsgericht verantworten.

Ahaus

, 29.10.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für eine Beleidigung und einen Schubser musste sich am Dienstag ein 37 Jahre alter Angeklagter aus Wessum vor dem Amtsgericht in Ahaus verantworten.

Im April vergangenen Jahres soll der Mann eine Bekannte in deren Wohnung in Ahaus beleidigt und einen anderen Mann vorsätzlich verletzt haben.

Laut Anklageschrift hatte der 37-Jährige den Mann in der Küche derart gegen einen Herd gestoßen, dass das Ceranfeld dabei zu Bruch ging. Zudem verletzte sich der Mann, als er mit dem Kopf gegen eine Dunstabzugshaube stieß.

Strafbefehl über 500 Euro

Für diese Taten hatte der 37-Jährige einen Strafbefehl in Höhe von 500 Euro erhalten und dagegen Einspruch eingelegt. „Der Schubser war nicht so schlimm“, erklärte der Wessumer dem Richter. Zudem habe er zu der Frau außer „blöde Kuh“ nichts Schlimmes gesagt.

Der Richter nahm den Wessumer daraufhin ins Gebet. „Wenn die Zeugen Recht haben und Sie kein Geständnis ablegen, dann gibt es mehr“, sagte er mit Blick auf den Strafbefehl. Das zeigte Wirkung, der 37-Jährige nahm den Einspruch zurück.

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