Wenn Löschhasen und Magic Rolls am Grill stehen, geht so richtig die Post ab

dzGrill-Event

Die Feuerwehr war da, es rauchte im gesamten Freibad in Alstätte – und trotzdem ließ der Löschzug den C-Rohr im Wagen. Es musste rauchen beim Grill-Event in Alstätte.

von Martin Vahlbusch

Alstätte

, 16.06.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min


Das war bei schönstem Sonnenlicht betrachtet am Samstag viel mehr als irgendeine gut gemeinte Grill-Veranstaltung im Freibad in Alstätte: Das war ein richtiger Barbecue-Event.

Schon zum fünften Mal hat die rührige Truppe vom Förderverein Freibad mit Stefan Beckers, Friedhelm Hartmann, Thomas Busch, Ingo Terdues, Alfons ter Huurne, Matthias Gehling, Markus Olbring, André Effing und deren Helfershelfern einen nicht nur schmackhaften Treffer auf dem gemütlichen Freibadgelände gelandet.

Neben den „Löschhasen“ der Freiwilligen Feuerwehr Ahaus, Löschzug Alstätte, und einer ganz heißen Gruppe aus dem Umfeld der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt (Motto: „Vom gegrillten Pfarrer zum grillenden Pfarrer“) hatten sich echte Halbprofis aus Ottenstein, Lünten, Gronau und Ahaus auf der großen Wiese neben den Schwimmbecken mit Kugelgrills, Smokern, Spüleinheiten und mobilen Schneidetischen breit gemacht.

Wild und durchgedreht

Für viele Gäste eine willkommene Gelegenheit, deren leckere Kreationen zu verkosten. Von „Wild und durchgedreht“ bis hin zu „Magic Rolls“ war alles Mögliche im dampfenden Angebot. Nicht nur das Publikum bewertete mit Chips die Fleisch- und Gemüseleckereien.

Wenn Löschhasen und Magic Rolls am Grill stehen, geht so richtig die Post ab

Mit Rauch und Feuer kennen sich die Griller vom Alstätter Lösachzug aus. © Martin Vahlbusch

Bürgermeisterin Karola Voß, der BBQ-Blogger und Grillspezialist Ralf Elsebusch und der Chef des „Ristorante Mama Livia“ in Alstätte, Norbert Kottig, mussten geschmacklich überzeugt werden.

1500er-Marke geknackt

Dazu lieferte der Musikverein „Kreuz und Quer“ unter ihrer umsichtigen Dirigentin Rianne Damhuis mal beschwingte mal einfühlsame Klänge. So wurde es für die vielen Besucher (Alfons ter Huurne: „Ich glaube, wir haben erfolgreich die 1500er-Marke geschrammt“) ein genussvoller Chill- und Grillnachmittag.

Der Titelverteidiger „Noabers BBQ“ aus Lünten gab sich erst am Ende dem „Jamaika Jerk Grill Team“ geschlagen. Das reckte zufrieden und durchgeschwitzt den Wanderpokal in die Höhe, die anderen freuten sich über die Urkunden.

Eine echte Herausforderung

„Wir sind vier Pärchen, die sich dem Barbecue verschrieben haben. Aber gleich mehrere Hundert Portionen genauso anbieten zu können wie im privaten Rahmen, ist schon eine echte Herausforderung“, gab die Grillsprecherin der „Jerker“ lächelnd zu.

Der Bad-BBQ-Termin für das nächste Jahr steht mit dem 20. Juni auch schon fest. Den Erlös unter anderem aus dieser leckeren Veranstaltung möchte der Förderverein Freibad für die Sanierung, Umgestaltung, kreative Aufmöbelung und technische Ertüchtigung des Kinder- oder Nichtschwimmerbecken verwenden.

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