Vergabe abgeschlossen: Heiße Phase im Baugebiet „Hoher Kamp West Abschnitt 2“ beginnt

Neues Wohngebiet

Die Stadt Ahaus verschickt in Kürze schöne und enttäuschende Nachrichten an die 200 Bewerber für das Baugebiet „Hoher Kamp West Abschnitt 2“. Doch auch bei einer Absage besteht noch Hoffnung.

Ahaus

, 07.01.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vergabe abgeschlossen: Heiße Phase im Baugebiet „Hoher Kamp West Abschnitt 2“ beginnt

Das Baugebiet „Hoher Kamp West Abschnitt 2“ könnte schon bald Formen annehmen. Die Zu- und Absagen der Stadt Ahaus werden in den nächsten Tagen verschickt. © Markus Gehring

Das Vergabeverfahren für das Baugebiet „Hoher Kamp West Abschnitt 2“ ist so gut wie abgeschlossen. Wie Stefan Hilbring von der Pressestelle der Stadt Ahaus am Montagmorgen bestätigte, werden die Interessenten „in Kürze“ erfahren, ob sie den Zuschlag für eines der Grundstücke erhalten. „Wir sind in der finalen Phase. In den nächsten Tagen verschicken wir die Ergebnisse der Auswertung.“ Ob per E-Mail oder per Post, stehe noch nicht fest, so Hilbring.

Insgesamt sind es rund 200 Bewerber, die aktuell auf Antwort warten. Das Baugebiet „Hoher Kamp West Abschnitt 2“ umfasst 77 Grundstücke, wovon allerdings nur 55 Flächen mit Einfamilienhäusern bebaut werden können. Hinzu kommen vier Grundstücke für Doppelhäuser und 18 Reihenhausgrundstücke.

200 Fragebögen von der Stadt ausgewertet

In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter der Stadt die 200 Fragebögen ausgewertet und nach den vorher festgelegten Vergabekriterien durch ein Punktesystem die Rangfolge erstellt. Besonders viele Punkte gab es für Verheiratete (20 Punkte) und nicht volljährige Kinder (je 10 Punkte). Alleinstehende erhielten in der Kategorie „Familienstand“ hingegen gar keine Punkte.

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Wenn die Mitteilungen der Stadt Ahaus die Bewerber erreicht haben, „liegt der Ball bei ihnen“, erklärt Stefan Hilbring. Denn durch die Zusage besteht nur die Option, das Grundstück zu kaufen beziehungsweise an dieser Stelle ein Eigenheim zu errichten. „Eine Kaufpflicht gibt es selbstverständlich nicht“, so Hilbring. Formell besiegelt wird der Vertrag erst durch die Unterschrift beim Notar.

Nachrückverfahren, falls Bewerbungen zurückgezogen werden

Falls tatsächlich einige Bewerber einen Rückzieher machen sollten, gibt es ein Nachrückverfahren. „Auch dort werden wir nach der aus dem Punktesystem erstellten Rangfolge gehen“, sagt Stefan Hilbring. Apropos Rangfolge: Derjenige Bewerber, der am meisten Punkte gesammelt hat, darf auch als erstes eines der freien Grundstücke auswählen. Je weiter unten man auf der Liste steht, desto geringer werden also die Auswahlmöglichkeiten.

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