Der TuS Wüllen wurde 1920 gegründet. 1974 wurde das Vereinsheim gebaut, das jetzt dringend saniert werden muss. Die Verantwortlichen sind in der Planungsphase. © Stefan Grothues
TuS Wüllen

TuS Wüllen will Vereinsheim gründlich sanieren – Land gibt Finanzspritze

Das Vereinsheim des TuS Wüllen ist 1974 gebaut worden, 1988 wurde es erweitert. Der Verein plant eine grundlegende Sanierung. Ein Zuschuss ist jetzt in Aussicht gestellt.

Vom Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ der Landesregierung profitiert der TuS Wüllen: Wie die Landtagsabgeordnete Heike Wermer jetzt mitteilte, unterstütze das Land verschiedene Modernisierungsmaßnahmen an der Sportstätte des TuS Wüllen 1920 mit über 49.000 Euro.

Die erfreuliche Post war beim Vorsitzenden des TuS Wüllen, Hubert Kersting, auch schon angekommen, wie er beim Telefonat mit der Redaktion sagte. Die 49.211 Euro möchte der Verein in die Modernisierung der Lüftungstechnik und der Sanitär- und Heizungsanlage stecken. So war es beantragt.

Zuschuss willkommen – ist aber nur für kleinen Baustein

„Das ist aber nur ein kleiner Baustein“, betont der Sportvereinsvorsitzende. Das Vereinsheim des TuS Wüllen ist 1974 nach damaligem Stand der Technik gebaut worden. „Es gibt da einen grundlegenden Sanierungsstau“, sagt Hubert Kersting. So geht es einigen Sportvereinen im Westmünsterland, die in den 1970er-Jahren gebaut haben.

Die Blühfläche auf dem Vereinsgelände des TuS Wüllen ist bunt geworden.
Die Blühfläche auf dem Vereinsgelände des TuS Wüllen ist bunt geworden. © Stefan Grothues © Stefan Grothues

Die Verantwortlichen des Vereins seien gerade dabei, zusammenzustellen, welche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen nötig sind, um das Gebäude einigermaßen auf einen aktuellen Stand zu bringen, was Energieverbrauch und Co. angeht. Mit einem detaillierten Konzept wolle der Verein dann an den Stadtrat herantreten – noch in diesem Jahr, wie Kersting betont.

Mit dem Förderprogramm des Landes werden überall in NRW verschiedene Maßnahmen und Projekte angeschoben. „Für einen optimalen Sportbetrieb benötigen unsere Vereine moderne Sportstätten und Sportanlagen. Die Förderung für den TuS Wüllen ist deshalb ein erfreuliches Signal für die Engagierten vor Ort. Ihnen stärkt das Land mit der Förderung den Rücken“, wird Heike Wermer in der Pressemitteilung zitiert.

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Anne Winter-Weckenbrock

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