"So nicht!" - Mitarbeiterin des Ordnungsamtes weist Vorwürfe zurück

dzBürgerbeschwerde

Beschwert über das Verhalten einer Ordnungsamtsmitarbeiterin hatte sich ein 51-Jähriger aus Rheine. Das will die Politesse so nicht stehen lassen. Der Sachverhalt sei falsch dargestellt.

16.05.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit erheblichen Vorwürfen hatte ein 51-jähriger Rheinenser eine Außendienstmitarbeiterin des Ahauser Ordnungsamtes konfrontiert. Auf Nachfrage unserer Redaktion hin hat sich der Sachverhalt im Bericht vom 9. Mai („Knöllchen nach Augen-OP: „So tritt man in Corona-Zeiten nicht auf““) laut dieser doch etwas anders dargestellt.

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Da die Verwarngelder für Falschparken erst kürzlich deutlich angehoben wurden und eine Person im Fahrzeug sitzend angetroffen wurde, habe die Außendienstmitarbeiterin vorgesehen, lediglich eine mündliche Verwarnung ohne Verwarngeld auszusprechen. Aufgrund wiederholter Uneinsichtigkeit und mehrerer beleidigender Äußerungen der Person im Fahrzeug sei es in der Folge zu einer kostenpflichtigen Verwarnung gekommen, so die Mitarbeiterin des Ahauser Ordnungsamtes gegenüber unserer Redaktion.

Verhalten war nicht unangemessen

Außerdem habe es nach Angaben der Außendienstmitarbeiterin von ihr keinen schroffen Ton, keine feuchte Aussprache und kein „Kopf-in-die-Tür-stecken“ gegeben. Die Tür sei im Übrigen geschlossen, nur das Fenster an der Beifahrerseite geöffnet gewesen.

„Es ist nie erfreulich, eine kostenpflichtige Verwarnung zu bekommen, aber deshalb muss man keine Unwahrheiten verbreiten. So eine Dreistigkeit, wie in diesem Fall, ist mir in 29 Dienstjahren noch nicht begegnet“, erklärt die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes.

Auf eine Anfrage der Redaktion hatte die Stadt Ahaus in der vergangenen Woche auf den Datenschutz verwiesen und keine weiteren Angaben zum Geschehen gemacht. Eine offizielle Beschwerde hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgelegen. Die Mitarbeiterin wollte dann aber Stellung beziehen.

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