Schulcheck: Alexander-Hegius-Gymnasium zeigt, dass Vielfalt eine Chance ist

dzSchuljahr 2020/21

Zu den Leitsätzen des Alexander-Hegius-Gymnasiums zählt, dass die Schüler optimal auf ein Leben in einer offenen Gesellschaft vorbereitet werden.

Ahaus

, 10.10.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Das Alexander-Hegius-Gymnasium (AHG) bereitet gezielt auf eine wissenschaftliche Ausbildung vor. Neben fachlichen Angeboten und der Ausstattung in den Klassenräumen ist das Miteinander in einer Schule für die Kinder erfolgsentscheidend. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagen die Schülersprecher Greta Beddies, Kinsa Ullah, Marica Epping und Paul Lammers: „Was wir an unserer Schule so lieben, ist das Gefühl, man gehört zu etwas Großem.

In Bezug auf das Konzept „Diversity“ haben wir im Laufe der letzten Jahre viel an dem Denken gearbeitet, dass Menschen in bestimmte „Schubladen“ eingeordnet werden. Das sehen wir eben nicht so und diese Einordnung aufzubrechen unterstützt das Gefühl der Zugehörigkeit in einem großem Ganzen nur umso mehr.

Jeder, der seine Ansicht hat, kann und darf diese ausdrücken, egal, wo er oder sie herkommt.

Das Konzept bringt einen dazu, darüber nachzudenken, wie wir Menschen sehen und wahrnehmen. Beispiel: Kann ich die Geschichte eines Menschen, daran erkennen, was er/sie für Kleidung trägt? Nein.

Aber wieso geschieht das auf den ersten Blick so schnell? Schon bei einem einfachen Spaziergang durch die Innenstadt.

Das Gefühl, dass der Lehrer eine Person ist, die einem etwas beibringt, aber auch eine Person, der wir vertrauen können, der wir Sachen erzählen können, die uns beschäftigen, auch wenn es etwas ist, was nichts mit dem Unterricht zu tun hat.

Menschlichkeit, Verständnis, gegenseitiges Interesse, das Interesse von den Lehrkräften an uns Schülern.“

Schulcheck: Alexander-Hegius-Gymnasium zeigt, dass Vielfalt eine Chance ist

Greta Beddies, Schülersprecherin des Alexander-Hegius-Gymnasiums. © Alexander-Hegius-Gymnasium

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt der Elternpflegschaftsvorsitzende Andre Rewer: „Das AHG ist als Ganztagsschule auch für berufstätige Eltern auf jeden Fall eine sehr attraktive Schule.

Entspannung, freie Zeit und außerunterrichtliche Angebote sind feste Bestandteile des Ganztages. Die Schule bietet ein reichhaltiges Angebot an künstlerischen und sportlichen Möglichkeiten, wie etwa unsere HipHop-AG und unsere Fußball-AG. Diese trägt in Kooperation mit dem Fußballclub Twente Enschede zur Talentförderung bei.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die individuelle Förderung unserer Kinder, zum Beispiel Förderprogramme für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Ein reichhaltiges Angebot an AGs, wie zum Beispiel die Konzentrations- und Entspannungs-AG oder „Das geheimnisvolle Byzanz“ sind selbstverständlich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und bereichern den Schulalltag.

Darüber hinaus können Schüler auch eigenverantwortlich Projekte stufenübergreifend realisieren, wie zum Beispiel die 100 Jahre-Bauhaus-Ausstellung oder das beeindruckende Musicalprojekt „Hairspray“.

Im Bereich der „Digitalisierung“ gehört das AHG sicherlich zu den Vorreiter-Schulen, so nimmt das AHG beispielsweise am Leader-Projekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien“ teil. Auch dies ist ein wichtiger Baustein für die berufliche Zukunft unserer Kinder.

Ein weiterer bedeutsamer Faktor für das zukünftige Berufsleben unserer Kinder ist gewiss auch das Thema „offene, vielfältige Gesellschaft“. Die Label „Come in – Wir sind offen“ und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ so wie auch die Leitsätze der Schule zeigen deutlich, dass unsere Kinder optimal auf ein Leben in einer offenen Gesellschaft vorbereitet werden.

Es wird durch AGs und viele weitere Veranstaltungen gezeigt, dass Vielfalt eine Chance ist und jede Person einzigartig und gut ist.

Bei auftretenden Problemen sowohl auf der Schüler-Seite, als auch für Eltern, stehen eine konfessionsübergreifende Seelsorgerin und die Mitarbeiter im Sekretariat ständig zur Verfügung. Die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und der Schulpflegschaft funktioniert, auch Dank der ausgezeichneten Organisation durch das Sekretariat, sehr gut.“

Schulcheck: Alexander-Hegius-Gymnasium zeigt, dass Vielfalt eine Chance ist

Der Elternpflegschaftsvorsitzende Andre Rewer. © Alexander-Hegius-Gymnasium

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Michael Hilbk: „Seit 2012 hat sich das Alexander-Hegius-Gymnasium auf einen konsequenten Weg der digitalen Schule gemacht.

Zum aktuellen Zeitpunkt dieses siebenjährigen Weges, der mit Tablets begann, steht ein schulweites W-Lan, ein BYOD-Konzept (Bring your own device) und ein Medienkonzept, welches den Ansprüchen einer modernen Schule entspricht und im Schulentwicklungsprozess fest verankert ist.

Sowohl schuleigene Tablets als auch schülereigene digitale Geräte jeglicher Art gehören zum Alltag unseres Unterrichts und unserer Schule.

Geplant ist, diesen Weg konsequent in allen Bereichen weiter zu gehen. Das bedeutet, den Ist-Stand zu evaluieren, zu verbessern und auszubauen, zum Beispiel durch mobile Informatikräume, eine effizientere Verwaltung, die den Erfordernissen einer digitalen Zeit angepasst ist.

Unser Wunsch ist es vor allem, der veränderten Lernkultur unserer Schüler mit moderner Hardware und pädagogisch-qualitativer Kompetenz zu begegnen und sie möglichst umfassend auf die Welt im digitalen Zeitalter vorzubereiten.“

Schulcheck: Alexander-Hegius-Gymnasium zeigt, dass Vielfalt eine Chance ist

Schulleiter Michael Hilbk © Alexander-Hegius-Gymnasium

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt der Schulleiter Michael Hilbk: „Wir warten auf den geplanten Bau und die Inbetriebnahme einer eigenen Mensa. Darüber hinaus besteht ein Renovierungsstau in folgenden Bereichen: sanitäre Anlagen, Aula, Sporthalle.“

So berichtet die Presse über die Schule

Das Interesse junger Menschen am Thema Klimaschutz ist so hoch wie nie. Das zeigen nicht zuletzt die Fridays-for-Future-Demos, an denen sich zahlreiche Schüler beteiligen.

Welchen Beitrag Schüler zum Klimaschutz leisten können, darum ging es im Juli 2019 bei einem Energietag am Alexander-Hegius-Gymnasium. Auf dem Stundenplan der Schüler standen Vorträge zu den Themen Energiewende und Energiesysteme sowie spannende Gruppenarbeiten rund um Speichertechnologien, Sektorenkopplung aber auch die eigene Beteiligung an der Energiewende.

Das Interesse der Schüler am Thema Klimaschutz war so groß, dass sie für den Energietag sogar auf den klassischen Wandertag mit Ausflug verzichteten.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt