Schüler der Fachoberschule für Technik besichtigen VW und Skoda in Tschechien

Schulausflug

AHAUS Bei noch nicht zu kalten Temperaturen unternahmen die Schüler der Fachoberschule für Technik in Ahaus eine Studienfahrt in die „Goldene Stadt“ Prag. Ziel der Reise: Das Autowerk von VW/Skoda.

06.01.2010, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Fachoberschüler für Technik vor dem Skoda-Werk.

Die Fachoberschüler für Technik vor dem Skoda-Werk.

Einen besonderen Eindruck hinterließ eine Führung durch das jüdische Viertel Josefov mit seinen vielen Synagogen und dem alten jüdischen Friedhof. Der Anblick der Pinkas-Synagoge, deren Innenwände mit den Namen aller 80.000 ermordeten böhmischen und mährischen Juden dicht an dicht voll geschrieben sind, ließ die jungen Leute verstummen. Und auch bei einem Ausflug nach Theresienstadt konnten sie erfahren, unter welch erbärmlichen Verhältnissen die Juden während der Nazi-Herrschaft in Tschechien leben mussten.

Ein fachlicher Schwerpunkt der Studienfahrt war die Besichtigung des VW-Skoda-Werkes in Mlada Boleslav, wo trotz der allgemeinen Absatzschwierigkeiten in der Automobilindustrie noch produziert wurde. So konnten die angehenden Ingenieure an einer modernen Produktionsstraße verfolgen, welche Stationen ein Auto vom Zusammensetzen der ersten Teile bis zur Güteüberwachung des fertigen Fahrzeugs durchläuft. In einem angegliederten Museum konnten sie die Entwicklung der Firma Laurin & Klement (so der ursprüngliche Name) vom Fahrrad- und Motorradhersteller zum Autofabrikanten sehen, die schon zu CSSR-Zeiten im Osten anerkannte Autos produziert hat und sich heute nicht hinter der internationalen Konkurrenz verstecken muss.

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