Restaurierte St.-Paulus-Figur kehrt ins Ahauser Schloss zurück

St. Paulus zurück

Die Paulus-Figur, die seit dem 17. Jahrhundert im Giebel des Schlosses wachte, wurde in den 90er-Jahren entfernt, weil sie zu instabil geworden war. Jetzt ist sie frisch restauriert zurückgekehrt.

Ahaus

26.02.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitarbeiter des Kreisbetriebs unterstützten die Firma Lehmkuhl Restaurierungen dabei, die Sandsteinfigur sicher ins Schloss zu befördern.

Mitarbeiter des Kreisbetriebs unterstützten die Firma Lehmkuhl Restaurierungen dabei, die Sandsteinfigur sicher ins Schloss zu befördern. © Kreis Borken

Bereits seit der Erbauung des Schlosses Ahaus Ende des 17. Jahrhunderts ist die St.-Paulus-Figur fester Bestandteil der Außenfassade. Die Steinfigur im Giebel des Haupteinganges soll als Patron über das Schloss wachen, schreibt der Kreis Borken in einer Pressemitteilung.

Kopie ersetzt den fragilen Original-Paulus

Aufgrund von Sanierungsarbeiten wurde die Sandstein-Halbfigur Ende der 1990er-Jahre entfernt und durch eine Kopie ersetzt, da die Originalfigur zu instabil geworden war. In den letzten Jahren hat dann ein Restaurator die Natursteinfigur aufgearbeitet.

Jetzt lesen

„Die Sandsteinfigur des Paulus ist aufgrund ihres Alters und des Materials sehr empfindlich“, weiß Dr. Annette Menke vom Kult Westmünsterland, die sich um die Pflege der Paulus-Figur kümmert. „Daher mussten alle Beteiligten – von den Restaurationsarbeiten bis zur Aufstellung – äußerst vorsichtig mit ihr umgehen“, betont Dr. Menke.

St. Paulus residiert nun im Südflügel

Um die Aufarbeitung, den Transport zum Schloss Ahaus sowie die Befestigung der Figur hat sich die Firma Lehmkuhl Restaurierungen gekümmert. Vor Ort wurde sie von Mitarbeitern des Kreisbetriebs Borken unterstützt, die die Halbfigur samt Sockel mit einem Kran sicher in den Südflügel des Schlosses beförderten.

Jetzt lesen

„Im Innengebäude des Schlosses Ahaus ist die Paulus-Figur nun geschützt angebracht“, freut sich Dr. Annette Menke und ergänzt: „So wird sie uns hoffentlich noch viele Jahre im Schloss Ahaus erhalten bleiben können.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt