Projekt „Füreinander in Ahaus“ bietet Senioren Hilfe an : Freiwillige Helfer gesucht

Coronavirus

Die Stadt Ahaus und die Freiwilligenagentur Handfest haben gemeinsam das Leben „Füreinander in Ahaus“ ins Leben gerufen. Doch damit Senioren auch Hilfe bekommen, braucht es Freiwillige.

Ahaus

24.03.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hilfe beim Einkaufen will das Projekt „Füreinander in Ahaus“ anbieten.

Hilfe beim Einkaufen will das Projekt „Füreinander in Ahaus“ anbieten. © picture alliance/dpa

Auch in Ahaus sind immer mehr Menschen vom Coronavirus betroffen. Selbst wenn keine Krankheitssymptome vorliegen, ist es in vielen Fällen, insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, sinnvoll und notwendig, sich in häusliche Quarantäne zu begeben. Da kann es schon mal eine Herausforderung sein, die Dinge des täglichen Lebens zu erledigen. Das kann der Einkauf sein oder auch der Kauf von Medikamenten.

Die Stadtverwaltung bietet gemeinsam mit der Freiwilligenagentur Handfest an, bei Bedarf eine entsprechende Unterstützung zu organisieren, wie sie jetzt mitteilt. „Mit dem Projekt ‚Füreinander in Ahaus‘ wollen wir schnell und unkompliziert Hilfe vermitteln und Hilfsangebote aufnehmen. Die Strukturen der Freiwilligenagentur können hier optimal genutzt werden“, werden Maria Leveling von der Stadt Ahaus, Sybille Großmann und Angelika Litmeier unisono in der Pressemitteilung zitiert.

Servicenummer bei der Stadt Ahaus

Wer Hilfe braucht oder selbst helfen möchte, meldet sich bei der Servicenummer der Stadt Ahaus unter Tel. (02561) 72200 (Mo bis Do 9 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 16.30 Uhr; Fr 9 bis 12.30 Uhr). Dort werden Kontaktdaten erfasst und der Wunsch nach Unterstützung oder auch die Bereitschaft zur Hilfe aufgenommen. Im Nachgang werden die Daten an die zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Kräfte weitergegeben.

Diese klären direkt, wie die Hilfswünsche unter Berücksichtigung der gebotenen Hygienemaßnahmen praktisch umgesetzt werden können. Der Service ist kostenlos.

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