Weder private noch öffentliche Partys sind derzeit erlaubt. Die Polizei hat in Ahaus jetzt eine Garagenfeier aufgelöst. © picture alliance/dpa
Coronavirus

Polizei löst Party in Ahaus auf: Auf 16 Gäste warten saftige Geldbußen

Die Polizei hat in der Nacht zum Samstag eine ausgelassene Party in Ahaus beendet. Jetzt kommt für die Beteiligten der große Kater: Es warten hohe Bußgelder – und ein Strafverfahren.

16 Männer und Frauen im Alter zwischen 21 und 59 Jahren haben in der Nacht zum Samstag ausgelassen in einer Garage in Ahaus gefeiert. Nach der Coronaschutzverordnung ist das verboten.

Polizei entdeckt auch Drogen

Zeugen alarmierten die Polizei. Die Beamten stellten beim Eintreffen fest, dass die Partygäste in der Garage ohne Abstand und ohne Mund-Nasen-Bedeckung zusammenstanden. Mehr noch: Vor den Augen der Beamten bereitete sich ein Partyteilnehmer mutmaßlich Drogen zum Konsum vor.

Die Beamten lösten die Party umgehend auf und leiteten Ordnungswidrigkeiten gegen die Partyteilnehmer ein. Hinzu kommt ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die verdächtige Substanz stellten die Polizeibeamten sicher.

Der aktuelle Bußgeldkatalog zur Coronaschutzverordnung sieht folgende Ahndung vor: Für Veranstalter privater Partys gilt der Regelsatz 500 Euro. Für die Teilnahme an einer Party oder einer vergleichbaren Feier wird je Teilnehmer der Regelsatz von 250 Euro fällig. Vorsätzlichen oder fahrlässigen Verstöße gegen das Partyverbot gelten auch dann schon als Ordnungswidrigkeit, wenn es noch keine Anordnung der Polizei oder der Ordnungsbehörde gab, die Veranstaltung zu beenden.

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Stefan Grothues

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