Polizei geht beim Feuer am Krankenhaus von fahrlässiger Brandstiftung aus

Feuer am Krankenhaus

Nach dem Feuer am Marienkrankenhaus Ahaus geht die Polizei von fahrlässiger Brandstiftung als Brandursache aus. Vermutlich habe eine achtlos weggeworfene Zigarette den Brand ausgelöst.

Ahaus

, 17.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Polizei geht beim Feuer am Krankenhaus von fahrlässiger Brandstiftung aus

Eine weggeworfene Zigarettenkippe soll das Feuer auf der Baustelle neben dem Krankenhaus ausgelöst haben. © Kippic

Wie die Beamten am Mittwochmittag mitteilen, war wohl eine weggeworfene Zigarette die Ursache für das Feuer auf der Baustelle neben dem Ahauser Krankenhaus.

Feuer in Baumaterial löst viel Rauch aus

Dort war am Montagabend Dämmmaterial in Brand geraten und hatte dabei so starken Rauch verursacht, dass Teile der Intensivstation des Krankenhauses geräumt werden mussten. Verletzt wurde dabei zwar niemand, die Aufregung im Krankenhaus war dennoch groß.

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Wie berichtet war die Feuerwehr mit den hauptamtlichen Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswache sowie den beiden Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr aus Ahaus und Wüllen im Einsatz. 76 Feuerwehrleute hatten den Brand schnell unter Kontrolle bekommen und lüfteten die betroffenen Räume im Krankenhaus.

Zigarette könnte von Balkon geschnippt worden sein

Wie die Polizei ebenfalls mitteilt, liegen mehrere Balkone von Krankenhauszimmern in Richtung der Baustelle. Aufgrund der geringen Entfernung könnte eine Zigarettenkippe auch von einem der Balkone in Richtung Baustelle „geschnippt“ worden sein, heißt es von den Beamten.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Ahaus (02561-9260).

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