Politik berät über verpflichtendes Veggi-Catering und Radwegekonzept

Stadt Ahaus

Mit Masken und Abstand tagt in der nächste Woche wieder der Rat der Stadt Ahaus in der Stadthalle. Einige kontroverse Themen stehen auf der Tagesordnung.

Ahaus

, 23.04.2021, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gibt es zukünftig ein verpflichtendes Veggi-Catering bei städtischen Veranstaltungen? Darüber wird nun diskutiert.

Gibt es zukünftig ein verpflichtendes Veggi-Catering bei städtischen Veranstaltungen? Darüber wird nun diskutiert. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Zum letzten Mal in diesem Monat tagt der Rat der Stadt Ahaus am Dienstag (26. April) um 19 Uhr in der Stadthalle, Wüllener Straße 18. Zahlreiche Punkte stehen auf der Tagesordnung. Unter anderem wird über Anträge entschieden, die bereits von den Fachausschüssen in eine klare Richtung gelenkt wurden. So ist unter anderem zu erwarten, dass der Neubau des Sportplatzes vom FC Oldenburg endgültig auf den Weg gebracht wird.

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Spannend könnte es beim Thema „Vegetarisches/Veganes Catering bei städtischen Veranstaltungen“ werden. Ein Antrag, den die Grünen eingebracht haben. Konkret fordern sie, bei lokalen Events ein saisonales und regionales „rein vegetarisches/veganes Catering“ anzubieten. Mindestens 25 Prozent der Zutaten sollen nach Biostandard produziert werden. Begründung: „Fleischkonsum schadet unserer Umwelt weit mehr als der Konsum pflanzlicher Produkte.“

Radwegekonzept: Erste Maßnahmen könnten erfolgen

Außerdem diskutieren die Ratsmitglieder über das Radwegekonzept. Ein Thema, das vielen Ahausern unter den Nägeln brennt. Die Bürgerbeteiligung war enorm, wie das beauftragte Büro bereits mitteilte. Nun soll es konkret werden. Erste, leichter umzusetzende Baumaßnahmen könnten schon in diesem Jahr starten, wie die Stadtverwaltung durchblicken ließ. Im Mai wird es zu dem Thema im Rahmen des Klimaschutzmonats einen weiteren Online-Dialog geben.

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