Osterwochenende begann mit einem Vollalarm für die Feuerwehr Alstätte

Feuer in Alstätte

Die Ruhe des Osterwochenendes wurde am Samstagmorgen schon früh von einem Brand in Alstätte unterbrochen. Gegen 7.16 schrillten die Alarmempfänger der Feuerwehr Alstätte.

Alstätte

03.04.2021, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am frühen Samstagmorgen hat es in Alstätte gebrannt, die Feuerwehr rückte aus.

Am frühen Samstagmorgen hat es in Alstätte gebrannt, die Feuerwehr rückte aus. © Feuerwehr Alstätte

Bei der Firma Bioenergie-Rhein-Ruhr an der Enscheder Straße war eine Maschine, die Insektenlarven verarbeitet, in Brand geraten. Löschversuche von Mitarbeitern der Firma konnten die Ausbreitung des Feuers zwar verhindern, jedoch konnte der Brand von ihnen nicht komplett gelöscht werden.

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Bei Eintreffen der ersten Kräfte war die Werkshalle vollkommen verraucht. Durch die genauen Angaben der Firmenangehörigen konnte der Brandherd schnell lokalisiert werden. Ein Auffangbehälter mit Larvenmehl war genauso in Brand geraten, wie ein sich in der Nähe befindlicher Gabelstabler.

Weitere Glutnester entdeckt

Nach dem Ablöschen des Brandherdes wurde die Halle mit mehreren Hochleistungslüftern vom Rauch befreit. Der Gabelstabler wurde ins Freie gebracht um die Akkubatterien herunter zu kühlen. Letztendlich musste eine Förderschnecke demontiert werden in deren Inneren sich noch weitere Glutnester befanden.

Auch ein Gabelstapler hatte Feuer gefangen.

Auch ein Gabelstapler hatte Feuer gefangen. © Feuerwehr Alstätte

Einsatzleiter Stefan Ellerkamp zeigte sich zufrieden mit dem Einsatzablauf, konnte doch der Brand auf den Entstehungsraum begrenzt werden. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben ca. 20.000 Euro.

Neues Hygienekonzept kam zum Einsatz

Erstmals setzte die Feuerwehr Alstätte auch das neue Hygienekonzept der Feuerwehr Ahaus ein. Hier wird die Einsatzkleidung der Feuerwehrleute, die sich im Innenangriff befanden und mit Schadstoffen kontaminiert sind, direkt separiert und in speziell abgeschlossenen Boxen der Reinigung zugeführt.

Nach knapp zwei Stunden war dann der Einsatz für die 35 Wehrleute der Feuerwehr Alstätte, sowie 5 Kräfte der Feuer- und Rettungswache Ahaus beendet.

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