Nasskalter Neujahrsausflug

Schwimmen in der Gräfte

AHAUS Da guckten die Enten aber verdutzt, als am Neujahrstag plötzlich große Scheinwerfer die Gräfte des Ahauser Schlosses beleuchteten. Verschreckt flüchteten sie auf die Eisfläche, während sich elf Taucher des TSC Ahaus zum Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte trafen.

01.01.2010, 19:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Elf Taucher des TSC Ahaus schwammen bei eisigen Temperaturen in der Gräfte. <p></p> </p>

<p>Elf Taucher des TSC Ahaus schwammen bei eisigen Temperaturen in der Gräfte. <p></p> </p>

Die Zuschauer am Ufer hüpften von einem Bein aufs andere und wärmten sich mit heißem Tee und Kakao auf, während sie den Sportlern aufmunternde Worte wie: "Das sieht nur kalt aus", auf den Weg gaben.

Manfred Albers, Ausbildungsleiter des TSC Ahaus (Tauchsportclub), wirft einen prüfenden Blick aufs Wasser. "Wir werden auf jeden Fall reingehen." Die Gruppe bleibe allerdings nur im nicht zugefrorenen Teil - aus Sicherheitsgründen. "Wie kalt ist denn das Wasser?", fragt Vereinsmitglied Michelle Wigger. Zwei Grad ungefähr, lautet die Antwort. Die 17-Jährige schüttelt den Kopf. "Nee, ich gehe nicht mit rein." Vor zwei Jahren habe sie mitgemacht, aber heute sei es doch zu ungemütlich. Derweil baut das Technische Hilfswerk Flutlichtstrahler auf, damit keiner der Taucher verloren geht. Die Mitarbeiter des DLRG befestigen zur Sicherheit der Sportler Seile an verschiedenen Stellen.

Um fünf Uhr klettern die Sportler einer nach dem anderen ins Wasser. Einmal hin und zurück schwimmt die von Fackeln beleuchtete Gruppe. Dann geht's zurück an Land - zum Auftauen.

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