Mutige Schwimmer und Taucher stürzen sich in die zwei Grad kalte Schlossgräfte

dzNeujahrsschwimmen

Eine Runde durch die Schlossgräfte gehört seit 13 Jahren fest zum Neujahrstag in Ahaus: Auch eine dünne Eisschicht konnte die Teilnehmer in diesem Jahr nicht von ihrer Tradition abhalten.

Ahaus

, 01.01.2020, 18:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist kalt im Schlossgarten. Knapp unter dem Gefrierpunkt pendelt sich das Thermometer am Neujahrstag ein. Dazu liegt immer noch etwas Nebel in der Luft, der die Kälte bissig werden lässt. Für die Teilnehmer des Neujahrsschwimmens ist das aber kein Grund, nicht ins Wasser zu steigen.

Verglichen mit der Luft ist das Wasser sogar fast warm: „Das Wasser hatte vielleicht zwei oder drei Grad. In einer Ecke hatte sich sogar etwas Eis gebildet“, erzählt Manfred Albers. Als Ausbildungsleiter beim Tauchsportclub Ahaus organisiert er das Neujahrsschwimmen, das in Ahaus schon zu einer kleinen Tradition mit einer echten Fangemeinde geworden ist.

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Auch Eis und Frost können Neujahrsschwimmen in der Ahauser Schlossgräfte nicht aufhalten

Rund 20 Taucher, DLRG-Mitglieder und Angler sind am Neujahrstag in die Schlossgräfte gestiegen. Das mittlerweile schon traditionelle Neujahrsschwimmen lassen sie sich auch von Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht vermiesen.
01.01.2020
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Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine
Zwei Grad kaltes Wasser am Neujahrstag: Für die Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen in der Schlossgräfte waren das am frühen Mittwochabend ideale Bedingungen für eine Runde um das Ahauser Schloss.© Stephan Teine

Zum 13. Mal haben die Taucher des Tauchsportclubs Ahaus, die Sportfischer Ahaus und drei DLRG-Ortsgruppen aus Ahaus, Stadtlohn und Vreden am Mittwochabend beim Neujahrsschwimmen eine Runde um das Ahauser Schloss gedreht.

Eine Runde um das Schloss in knapp 30 Minuten

Eine gute halbe Stunde brauchen die rund 20 Schwimmer und Taucher dafür. Rund 100 Schaulustige begleiten sie dabei. Tauschen möchte keiner. Auch so sehen die Gesichter deutlich verfroren aus. Trotz dicker Mützen, Schals und Jacken. Scherze und gute Wünsche zum neuen Jahr schallen hin und her.

Mit Fackeln in der Hand laufen und schwimmen die Wagemutigen durch die Gräfte. Nur an einer Stelle, wird es kurz kritisch: Neben der Brücke zum Schloss, dort wo die Versorgungsleitung durch die Schlossgräfte führt, müssen die Schwimmer kurz etwas klettern. Vor allem den Anglern in ihren Belly-Booten fällt das sichtlich schwer: Die kleinen Schlauchboote, in denen sie sitzen, sind für solche Ausflüge eben eigentlich nicht vorgesehen. Doch auch die Kletterpartie gelingt. Und selbst Nobby, das DLRG-Maskottchen, kommt trocken wieder ans Ufer.

Trockenanzug hält Schwimmer behaglich warm

„Ob Sie es glauben oder nicht, ich schwitze tatsächlich ein bisschen.“ Manfred Albers muss lachen, als er das sagt. Wenige Augenblicke zuvor ist der Ausbildungsleiter vom Tauchsportclub Ahaus in seinem schweren Trockenanzug aus der Ahauser Schlossgräfte gestiegen. Darunter trägt er noch einen dicken Pullover und mehrere Schichten Kleidung. „Man bewegt sich ja doch ziemlich viel, mir ist also gut warm geworden“, scherzt er.

Bei heißen Waffeln und Glühwein wärmten sich die Schwimmer nach ihrem feuchten Jahresauftakt wieder auf.

Der erste Punkt im Kalender ist damit für 2020 schon wieder abgehakt. Die mutigen Schwimmer freuen sich jetzt schon auf das nächste Neujahrsschwimmen. „Keine Frage, wir kommen wieder“, so Manfred Albers. Nur sein Blick auf die Zuschauer trübt die Stimmung etwas: „Ich hatte gehofft, dass noch mehr Leute kommen“, sagt er. Vielleicht bei der 14. Auflage.

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