Plastikmüll vermeiden: So schafft man das im Münsterland – Läden, Tipps und Tricks

Klimaschutz

Immer mehr Menschen wollen auf Plastikmüll verzichten. Doch: Wie geht das – und vor allem: wo? Wir zeigen, wo man im Münsterland unverpackt einkaufen kann und was man noch tun kann.

Ahaus, Südlohn, Stadtlohn, Vreden, Legden

, 14.11.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Plastikmüll vermeiden: So schafft man das im Münsterland – Läden, Tipps und Tricks

Plastikmüll vermeiden - so geht es. © Eva-Maria Spiller

Fridays for Future, Plastikmüll in den Meeren, Mikroplastik in Fischen – die Liste der akuten Klima-Themen ist beliebig lang. Viele Menschen in der Region fragen sich, was sie selbst tun können, um Plastik zu vermeiden – außer auf dem Wochenmarkt einzukaufen. Hier sind Tipps, eine große Übersichtskarte und die Ergebnisse zahlreicher Selbstversuche.

In Gescher eröffnet ein neuer Laden

In einem Unverpackt-Geschäft können Kunden Lebensmittel wie Getreide, Nudeln, Nüsse und Co sowie auch Haushaltsprodukte wie Waschmittel oder Seife in selbst mitgebrachte Behälter abfüllen. In Münster gibt es so ein Geschäft, in Gescher wird Ende November mit „Kostbar – unverpackt“ eines entstehen. Bei vielen Geschäftsleuten stößt die Idee allerdings auf wenig Gegenliebe. Ein Grund: die Probleme mit der Hygiene.

Wir haben bei Anbietern im Westmünsterland nachgefragt: Wie stehen sie zu „Unverpackt“, inwieweit bieten sie es an, oder planen sie es einzuführen?

Das Ergebnis lesen Sie hier:

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So funktioniert ein Einkauf in einem Unverpackt-Laden

Hier können Sie unverpackt einkaufen:

Diese Karte von smarticular.net zeigt deutschlandweit den kürzesten Weg zum nächsten Unverpackt-Laden, Hofladen, Bauernhof, zur nächsten Milchtankstelle oder anderen Orten, wo Sie müllfrei einkaufen können. Wenn Ihnen hier übrigens ein Laden fehlt, können Sie ihn auf dieser Seite selbst eintragen.

Unsere Selbstversuche: Die Schmerzgrenze liegt bei einem Kilo loser Kartoffeln an der Supermarktkasse

Dass man es wirklich schaffen kann, dass der ganze Restmüll eines Haushalts wirklich in ein Einmachglas passt, das hat die Bloggerin Shia Su ihren 103.000 Instagram-Followern bewiesen. In einem Vortrag hat sie Einblicke in ihr müllfreies Leben gegeben (MLZ+). Spannend war nicht nur die Tatsache, dass die Schmerzgrenze an der Supermarktkasse bei mehr als einem Kilo loser Kartoffeln auf dem Fließband liegt.

Aber dass das Zero-Waste-Leben einen erst mal auch an den Rand der Verzweiflung treiben kann, hat Eva-Maria Spiller in einem großen Selbsttest dokumentiert (MLZ+). Und festgestellt, wie groß die Müllproblematik eigentlich wirklich ist. Allein in ihrem Badezimmer stehen 45 Produkte, die in irgendeiner Weise in Plastik verpackt sind....

Tipps: Hausmittel und Alternativen selbst herstellen

Viele Dinge im Haushalt lassen sich durch nachhaltige Alternativen ersetzen – von Deo über Zahnpasta bis zum Waschmittel. Wenn Sie es selbst versuchen wollen: Wir zeigen Ihnen hier plastikfreie Alternativen und wie Sie Haushaltsmittel selber herstellen (MLZ+).

Fahren sie mit dem Finger oder der Maus über das Bild, um Informationen über die einzelnen Produkte zu erhalten:


Konzept für die Körperhygiene

Familie Brüggemann/Knipp, eine Castrop-Rauxeler Familie, und eine junge Frau versuchen auf unterschiedliche Arten, Müll und Verpackungen zu sparen. (MLZ+) Wir haben mit ihnen sieben Tipps für Lebensmittel und ein ganzes Konzept für die Körperhygiene herauskristallisiert.

Fahren sie mit dem Finger oder der Maus über das Bild, um Informationen über die einzelnen Produkte zu erhalten:


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