Mit Video: Ahauser Trauerschwäne freuen sich über dreifachen Nachwuchs

Küken geschlüpft

Freudige Nachrichten von Familie Trauerschwan: Drei Schwanenküken ziehen seit wenigen Tagen ihre Bahnen mit den Eltern auf der Aa. Die Spaziergänger sind begeistert.

Ahaus

, 29.03.2021, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drei Küken haben die beiden Trauerschwäne in den vergangenen Tagen bekommen. Aktuell sind die Tiere auf der Ahauser Aa unterwegs.

Drei Küken haben die beiden Trauerschwäne in den vergangenen Tagen bekommen. Aktuell sind die Tiere auf der Ahauser Aa unterwegs. © Stephan Rape

Gleich dreifach flauschigen Nachwuchs hat das Ahauser Trauerschwanpaar, das normalerweise auf der Schlossgräfte seine Runden zieht. Aktuell sind die Tiere auf der Ahauser Aa unterwegs. Dort hatten Spaziergänger am vergangenen Wochenende die ersten Bilder von den drei Küken gemacht.

Auch am Montagmittag ist die Schwanenfamilie dort auf Futtersuche. Von den beiden Eltern scharf bewacht, macht das graugefiederte Trio die ersten Ausflüge auf dem Ahauser Gewässer. Dabei sorgen Mutter und Vater Schwan mit schnellen Bewegungen dafür, dass sich der Nachwuchs nicht zu weit entfernt.

Auch ein Hund, der sich samt Frauchen offenbar eine Nasenlänge zu nah an die junge Familie herangewagt hat, wird von den beiden erwachsenen Vögeln mit aufgestellten Flügeln und bösem Fauchen verscheucht.

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Die Spaziergänger jedenfalls, die am Montag an der Aa entlanggehen, sind begeistert. „Das ist doch einfach nur schön“, sagt eine Frau.

Damit ist es das zweite Jahr in Folge, dass die Trauerschwäne in Ahaus Küken großziehen. Vor fast genau einem Jahr waren fünf Küken geschlüpft.

Falsches Futter kann Vögel in Lebensgefahr bringen

Die wilden Tiere brauchen nun unbedingt Ruhe. In der Aa finden sie ausreichend Futter. Das hatte Rudi Mensing, der sich vom Ahaus e.V. um die Schwäne in Ahaus kümmert, schon im vergangenen Jahr erklärt.

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Vor allem die sicherlich gut gemeinte Fütterung von Brot kann für die Schwäne gefährlich werden: Wahrscheinlich durch falsche Fütterung war erst im vergangenen Herbst ein junger Trauerschwan auf der Schlossgräfte verendet.

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Im Schlossgarten wurde deswegen auch ein eigener Futterautomat aufgestellt. Nur mit dem dort verkauften speziellen Futter dürfen die Tiere gefüttert werden.

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