Mehr Sicherheit im Betrieb

Ahaus/HEEK/LEGDEN Neun Beschäftigte aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich kürzlich in der Technischen Akademie Ahaus (TAA) erfolgreich zur "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" qualifiziert.

08.07.2008, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Mit elektrischen Betriebsmitteln zur eigenen Sicherheit und der von Kunden und Kollegen richtig umgehen können diese neun Absolventen der Qualifizierung. MLZ-Foto privat</p>

<p>Mit elektrischen Betriebsmitteln zur eigenen Sicherheit und der von Kunden und Kollegen richtig umgehen können diese neun Absolventen der Qualifizierung. MLZ-Foto privat</p>

Mit dieser Ausbildung bietet die TAA eine Qualifikation an, die es Fachkräften insbesondere aus gewerblich-technischen Berufen erlaubt, bestimmte Arbeiten bei der Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektrischen Anlagen oder Maschinen sicher und fachgerecht vorzunehmen.

Diese sind zwar generell Fachkräften aus elektrotechnischen Berufen vorbehalten. Arbeiten an elektrischen Anlagen werden jedoch sehr oft von "Nichtelektrikern" durchgeführt. Das geht schneller, ist aber rechtlich nicht erlaubt und bringt dazu fachlich oft unzulängliche Ergebnisse. Die "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" darf offiziell elektrische Einrichtungen anschließen, instand setzen und warten.

"Die Teilnehmer haben gelernt, mit elektrischen Betriebsmitteln verantwortungsbewusst umzugehen - zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit von Kunden und Kollegen", nennt Johannes Walfort, Leiter des Elektro-Kompetenzbereichs, das wichtigste Ziel der Ausbildung.

Dies kann der Fall sein etwa im Tischlerhandwerk beim Anschluss eines Elektroherds im Zuge des Einbaus einer Küche. Industriemechaniker oder Feinwerkmechaniker können durch die Weiterbildung zur Elektrofachkraft auch elektrische Schaltungen bei der Inbetriebnahme beispielsweise eines Fahrscheinautomaten übernehmen.

Die für Metallbauer typischen Tätigkeiten im Umgang mit elektrischen Anlagen unterscheiden sich von denen im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk. Für die jeweiligen gewerblich-technischen Ausgangsberufe können daher unterschiedliche elektrotechnische Tätigkeiten festgelegt werden.

Die Gefahren-Lehre sei neben den Grundlagen der Elektrotechnik Schwerpunkt der Ausbildung, die sich auch für Mitarbeiter von Unternehmen aus der Region anbiete, schreibt die Technische Akademie Ahaus.

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