Land NRW zahlt 100.000 Euro für die Sanierung des Ahauser Schlosses

dzDenkmalförderung

100.000 Euro fließen im Rahmen der Denkmalförderung des Landes NRW in die Sanierung des Ahauser Schlosses. Der Kreis Borken als Eigentümer weiß genau, was mit dem Geld umgesetzt wird.

Ahaus

, 24.04.2019, 10:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Land Nordrhein-Westfalen zahlt in diesem Jahr 100.000 Euro für die Sanierung des Ahauser Barockschlosses. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Denkmalförderprogramm des Landes hervor.

Der Kreis Borken als Eigentümer des Schlosses hat kurz vor Ostern die Bestätigung bekommen, dass das Geld fließen wird. „Eine Restaurierung ist schon seit Längerem geplant. Vor allem beim Triumph-Tor wird es auch wirklich Zeit“, sagt eine Sprecherin.

Jetzt lesen

Für das Geld sollen die Gräftenmauern West und Süd, ein Torhaus, zwei Wachthäuschen, das Triumphportal und drei Eckpavillons restauriert werden. Wann genau die Arbeiten beginnen, steht noch nicht fest. Geplant ist ein Start im Laufe des kommenden Jahres.

Arbeiten sind Teil des Konzeptes zur Schloss-Sanierung

Das Land zahlt in diesem Jahr insgesamt 10,8 Millionen Euro für die Denkmalförderung. 260.500 Euro davon fließen in den Kreis Borken. „Denkmäler stiften Identität und machen unsere Städte und Gemeinden einzigartig. Es sind Menschen, die die Steine zum Sprechen bringen, andere dafür begeistern und Geschichte so erlebbar machen“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.

Am Ahauser Barockschloss wird eigentlich laufend irgendwas saniert. 2015 kündigte der Kreis Borken an, insgesamt rund 2,2 Millionen Euro in die Restaurierung zu investieren. Das Konzept, das daraufhin erstellt wurde, wird noch immer abgearbeitet. Auch die Arbeiten, die nun mit dem Geld vom Land umgesetzt werden sollen, stehen in diesem Konzept.

Lesen Sie jetzt