Noch ist nicht klar, wo die Massenimpfung gegen das Coronavirus im Kreis Borken stattfinden soll. Der Kreis sucht unter Hochdruck nach einem passenden Gelände. © dpa
Coronavirus

Kreis Borken will am Donnerstag zum Impfzentrum informieren

Noch kann der Kreis Borken keinen Ort für das geplante Impfzentrum gegen das Coronavirus nennen. Viele Fragen sind noch offen. Für Donnerstag hat der Kreis Informationen angekündigt.

Noch (Stand Mittwoch, 25. November) nennt der Kreis Borken keinen Standort für ein mögliches Impfzentrum. Wie Kreispressesprecher Karlheinz Gördes auf Nachfrage unserer Redaktion erklärt, befinde sich der Kreis zurzeit noch in intensiven Planungen und sei auch noch auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude oder Gelände. Entsprechend könne er noch keine näheren Details nennen. Das solle erst unter Dach und Fach sein.

Für Donnerstag, 26. November, hat der Kreis eine Pressekonferenz angekündigt. Dort soll ausführlich über den aktuellen Stand der Planungen informiert werden.

Auch zur Bestellung oder Anschaffung der benötigten Impfdosen machte Karlheinz Gördes noch keine Angaben. Auch dazu befinde sich der Kreis noch mitten in der Planung. Wie er aber weiter erklärte, solle es dazu kurzfristig und sobald wie möglich nähere Informationen geben.

Münsterlandkreise und Stadt Münster können schon Orte nennen

Die Stadt Münster (Halle Münsterland) und der Kreis Steinfurt (Flughafen Münster-Osnabrück) haben bereits erklärt, wo sie ihre Impfzentren einrichten wollen. Solche herausragenden Gebäude, die dafür in Frage kommen, gebe es im Kreis Borken jedoch nicht, erklärte Karlheinz Gördes. Auch der Kreis Warendorf hat am Dienstagnachmittag mit dem Gelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft in Ennigerloh einen Ort für das Impfzentrum genannt. Wie auch im Kreis Borken läuft die Suche nach einem geeigneten Ort im Kreis Coesfeld noch.

Nach Planungen der Landesregierung soll in NRW in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt ein Impfzentrum entstehen. Das wären insgesamt 53 – für 31 Landkreise und 22 kreisfreie Städte.

Über den Autor
Redaktion Ahaus
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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Stephan Rape

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