Korsett für den Einzelhandel

Nahversorgungskonzept

VREDEN Wo dürfen in Vreden neue großflächige Einzelhandelstandorte entstehen, ohne dass sie die Innenstadt beeinträchtigen? Das 2006 vom Rat beschlossene Einzelhandelskonzept gibt die Leitlinien vor. Jetzt muss es überarbeitet werden, weil es nicht mehr den neuen gesetzlichen Anforderungen genügt.

05.01.2010, 18:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aldi und die RCG warten auf die Überarbeitung des Einzelhandelskonzepts, um Vorhaben umsetzen zu können.

Aldi und die RCG warten auf die Überarbeitung des Einzelhandelskonzepts, um Vorhaben umsetzen zu können.

Das zweite aktuelle Vorhaben betrifft die geplante Erweiterung des Aldi-Marktes Up de Hacke. Die Verkaufsfläche soll von derzeit 582 auf 774 Quadratmeter erweitert werden. Der Markt bleibt damit zwar knapp unter der 800-Quadratmeter-Schwelle zur Großflächigkeit. Jedoch legt der Bebauungsplan für das Sondergebiet Lebensmitteleinzelhandel maximal 1600 Quadratmeter fest, die durch die vorhandenen Betriebe bereits ausgeschöpft werden.

Eine notwendige Bebauungsplanänderung, so erklärte Fachbereichsleiter Joachim Hartmann im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss, bedürfe einer vorherigen Überarbeitung des Einzelhandelskonzepts, die jetzt in Angriff genommen werde. Ziel der Verschärfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist, die Innenstädte vor großflächigem Einzelhandel in Randbereichen zu schützen.

Lesen Sie jetzt