Kontaktsperre: Polizei beendet Treffen von Jugendlichen im Wäldchen

Coronavirus

Die Polizei nimmt die Durchsetzung der Kontaktsperre gegen die Ausweitung des Coronavirus ernst. Im Schlossgarten patrouillieren Streifen. Und in einem Wäldchen lösten Beamte ein Treffen auf.

Ahaus

, 25.03.2020, 15:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Streifenwagen der Polizei patrouilliert im Ahauser Schlossgarten, um die Einhaltung der Kontaktsperre zu kontrollieren.

Ein Streifenwagen der Polizei patrouilliert im Ahauser Schlossgarten, um die Einhaltung der Kontaktsperre zu kontrollieren. © Stefan Grothues

Gemeinsames „Chillen“ ist in Zeiten der Coronakrise nicht mehr ohne weiteres angesagt: Diese Erfahrung mussten vier Jugendliche am Dienstag in Ahaus machen. Das teilte die Polizei am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.

Zeugen verständigten die Polizei

Das Quartett hatte es sich gegen 17.50 Uhr in einem Wäldchen an der Straße Hof zum Ahaus gemütlich gemacht. Das war allerdings nicht unbeobachtet geblieben. Zeugen verständigten die Polizei. Die Beamten machten den Jugendlichen deutlich, dass sie mit ihrem Verhalten gegen die derzeit geltenden Bestimmungen verstoßen. Sie fertigten Ordnungswidrigkeitsanzeigen und erteilten ihnen Platzverweise.

Hintergrund der Maßnahme: Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind bis auf bestimmte Ausnahmen untersagt. Die Polizei unterstützt die Ordnungsbehörden bei der Durchsetzung der neuen Bestimmungen. So fahren Polizeibeamte zum Beispiel im Ahauser Schlossgarten regelmäßig Streife.

„Das gemeinsame Ziel der Behörden lautet, die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen der Pandemie zu schützen“, so die Polizei.

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