Hubschrauber landet mitten in der Nacht am Ahauser Krankenhaus

Dringende Verlegung

Mitten in der Nacht auf Samstag musste ein Rettungshubschrauber in Ahaus landen, um einen Patienten zu verlegen. Die Luftretter können seit 2011 auch in der Nacht fliegen.

Ahaus

, 20.02.2021, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Knapp eine Stunde stand der Rettungshubschrauber Christoph Westfalen in der Nacht auf Samstag vor dem Ahauser Krankenhaus. Dann hob er wieder ab, um einen Patienten zu verlegen.

Knapp eine Stunde stand der Rettungshubschrauber Christoph Westfalen vor dem Ahauser Krankenhaus. Dann hob er wieder ab, um einen Patienten zu verlegen. © Stephan Rape

Ein Rettungshubschrauber kreiste in der Nacht auf Samstag erst über Ahaus und landete schließlich kurz nach 23 Uhr am Ahauser St. Marien-Krankenhaus. Über eine Stunde später startete er wieder in die finstere Nacht.

Wie die Leitstelle der Feuerwehr im Kreis Borken am Samstag auf Nachfrage erklärte, musste ein Patient aus dem Ahauser Krankenhaus dringend in eine andere Klinik verlegt werden. Über Details gibt es natürlich keine Auskünfte.

Rettungshubschrauber in Greven stationiert

Der Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ ist am Flughafen Münster/Osnabrück in Greven stationiert. Er ist einer von drei Intensivtransporthubschraubern, die in Nordrhein-Westfalen 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche im Einsatz sind. Von Greven aus deckt er einen Radius von etwa 150 Kilometern ab. Die knapp 50 Kilometer Luftlinie zwischen Greven und Ahaus überbrückt er in etwa 15 Minuten.

Seit 2011 sind auch Flüge in der Nacht möglich

Seit 2011 kann der Hubschrauber auch nachts operieren, da die Piloten mit speziellen Nachtsichtbrillen ausgestattet sind. Damit sind sie nicht nur in der Lage von einem beleuchteten Landeplatz zum anderen – wie bei Verlegungsflügen – sondern im Ernstfall auch direkt an einer Unfallstelle zu landen.

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Die Feuerwehr Ahaus sicherte in der Nacht auf Samstag den Landeplatz ab und leuchtete ihn zusätzlich aus. Etliche Schaulustige verfolgten Landung und Start des Hubschraubers aus ihren Fahrzeugen auf dem Krankenhausparkplatz.

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