Hans-Georg Fischer (72) über sieben Stunden auf Langlaufski unterwegs

Ahaus – Epe

Mit einem Tag Verspätung hat Hans-Georg Fischer die Langlaufski angeschnallt. Für die Runde von Ahaus über Epe und Nienborg zurück nach Ahaus brauchte er über sieben Stunden. Und ist glücklich.

Ahaus

, 10.02.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans-Georg Fischer (72) am Zwischenziel in Epe: Bei seinem Schwager  Norbert Dekiff und dessen Frau Hildegard machte er auf der 41,5 Kilometer langen Skitour durch das Münsterland eine kurze Pause.

Hans-Georg Fischer (72) am Zwischenziel in Epe: Bei seinem Schwager Norbert Dekiff und dessen Frau Hildegard machte er auf der 41,5 Kilometer langen Skitour durch das Münsterland eine kurze Pause. © privat

Am Montag war es dann wohl doch etwas zu viel Schnee für Hans-Georg Fischer: Vollmundig hatte der 72-jährige Ahauser am Wochenende angekündigt, sich am Montag die Langlaufski unterzuschnallen und von Ahaus nach Epe und weiter über Nienborg zurück nach Ahaus zu laufen.

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„Aber das Wetter war am Montag einfach zu schlecht. Und ich hatte hier zu Hause auch noch genug damit zu tun, den Schnee zu räumen“, erklärt er gegenüber unserer Redaktion.

Skilanglauf mit einem Tag Verspätung

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Mit einem Tag Verspätung machte er sich dann schließlich am Dienstag auf die 41,5 Kilometer lange Runde. Schließlich hatten ja auch seine Nachbarschaft, einige weitere Bekannte und sogar sein Schwager aus Epe gegen ihn gewettet: „Mehrere Kisten Bier, dass ich nicht starten oder es nicht schaffen würde.“ Das konnte er natürlich nicht auf sich sitzen lassen.

7,5 Stunden für 41,5 Kilometer Strecke

Nach 7,5 Stunden sei er schließlich wieder zu Hause gewesen. Erschöpft, aber glücklich. Das Wetter am Dienstag sei ganz hervorragend gewesen. Auch der Schnee habe es ihm leicht gemacht.

Von den etwas gehässigen Wetten einmal abgesehen, sei sein Lauf auch unter seinen Bekannten sehr gut angekommen. Zigfach hätten ihn am Montag und Dienstag E-Mails und Nachrichten mit guten Wünschen erreicht. „Einfach toll“, sagt er.

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