Guten Morgen: Odysseus, Klaus und die Sirenen

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um den Sirenenwarntag, der hoffentlich nur Theorie bleibt.

Ahaus

, 12.03.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Sirenenwarntag heulte gestern mit Sturmtief Klaus um die Wette.

Der Sirenenwarntag heulte gestern mit Sturmtief Klaus um die Wette. © picture alliance/dpa

Bei den alten Griechen waren die Sirenen für betörenden Gesang bekannt. Odysseus musste sich gar an den Schiffsmast fesseln lassen, um nicht ins Verderben gelockt zu werden. Heutzutage sind Sirenen nur noch ein technisches Warninstrument. Gestern um 11 Uhr wussten wir natürlich alle Bescheid, als der landesweite Sirenen-Warntag aufheulte. Ein Probealarm.

Sturmtief plus Heulton zeigen Wirkung

Doch weil Sturmtief Klaus zum auf- und abschwellenden Heulton dunkle Wolkenfetzen über den Himmel trieb, fühlte ich einen Moment lang echte Katastrophenstimmung. Aber Katastrophen sind ja nur Theorie. So wie Pandemien lange nur Theorie waren. Danke fürs Erinnern, Klaus und Odysseus.

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