Guten Morgen: Erschreckende Nachrichten am frühen Morgen

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen oder nachdenklichen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um eine erschreckende Nachricht am frühen Morgen.

Ahaus

, 13.11.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frühmorgendliche Kommunikation oder nur Gedankenstütze?

Frühmorgendliche Kommunikation oder nur Gedankenstütze? © Stephan Rape

„Das Leben ist schön“, schreibt mir die Ehefrau morgens früh. Kein Guten Morgen, keine Erklärung, nur dieser eine Satz. Auch wenn ich die Aussage als solche erst einmal unterschreiben würde, löst sie doch eine gewisse innere Unruhe aus: Habe ich etwas übersehen oder vergessen? War ich unsensibel? Gibt es Probleme oder besonders gute Nachrichten? Muss ich mir Sorgen machen? Nachfragen bleiben unbeantwortet. Ich rechne mit dem Schlimmsten.

Umsonst: „Ich wollte mir nur schnell den Filmtitel merken“, schreibt sie mir am Nachmittag.

Ich atme auf und plane schon für Weihnachten: Notizbuch oder ein Paket Haftnotizen stehen weit vorne auf der Ideenliste.

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