Gospeltrain ließ Funken überspringen

15. Jahreskonzert

Zum 15. Mal zog der Ahauser Chor „Gospeltrain“ seine zahlreichen Fans im Jahreskonzert in der Aula des Alexander-Hegius-Gymnasiums in seinen Bann. Chorleiter Albert Göken versprühte Frohsinn und Humor, während der gemischte Chor lebendig und klangstark das Programm bewältigte. Immer wieder flammte Heiterkeit und verdienter Beifall im Publikum auf.

AHAUS

, 17.02.2014, 18:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Begleitet von Albert Göken am Klavier und Rudolf F. Nauhauser am Saxophon sang der Gospeltrain-Chor das Lied »Halleluja« von Leonard Cohen. Auch afrikanische Musik gehörte zum breit gefäherten Repertoire des Chores.

Begleitet von Albert Göken am Klavier und Rudolf F. Nauhauser am Saxophon sang der Gospeltrain-Chor das Lied »Halleluja« von Leonard Cohen. Auch afrikanische Musik gehörte zum breit gefäherten Repertoire des Chores.

Nauhauser gehört schon fast zum festen Ensemble des Chores. In den vergangenen Jahren fehlte er auf keinem Konzert von Gospeltrain. Dafür hatte er auf diesem Konzert eine Überraschung für das Publikum mitgebracht. Er gab sein Debüt als singender Solist mit dem Song „Are you lonesome tonight“, der als Hit von Elvis Presley ebenfalls zum Klassiker wurde. Dennoch war sein hauptsächliches Metier das Saxophon, das er in einem instrumentalen Solostück mit Göken als Klavierbegleiter zum Klingen brachte. Auch dafür ernteten die Musiker begeisterten Applaus. Die Trommelgruppe des Spielmannszuges Ahaus hatte seine eigene Rhythmik mitgebracht, die nichts mit afrikanischen Rhythmen oder den bisherigen Songs zu tun hatte. Die sechs Trommler begeisterten auch durch ihre Choreografie. „I say a little prayer for you“, „Sunny“, „Put a little love“ und „I have a dream“ wurden zum Hörgenuss. In Gestik und Mimik versprühte der Chor Optimismus und Sympathie. Das wirkte ansteckend auf das Publikum. Die Animationen von Göken und Nauhauser, in bestimmten Liedern mitzusingen, wurde deshalb gern und locker aufgenommen. Ein ganzer Saal wurde auf diese Weise zum Chor. Göken stellte das Lied „Ubi Caritas“ als modernes klassisches Stück vor, das nicht nur durch den lateinischen Text, sondern auch durch den ganz anderen Musikstil eine hohe Sicherheit vom Chor verlangte. Der Beifall zeigte dem Chor, dass er auch diese ungewohnte Musikart fantastisch interpretiert hatte.

Die letzte Überraschung des Konzerts war der Sologesang der Chorsängerin Silja Ungruh (Foto) in dem Gospelklassiker „Those were the days“. Ganz zum Schluss bedankte sich der Chor mit einem ganz neuen Text nach der Melodie von „Sunny“ für den schönen Abend. In der Zugabe vereinten sich die Trommlergruppe des Spielmannszuges und der Chor zu einem sehr schönen einheitlichen Bild auf der Bühne des Gymnasiums. Beifall belohnte alle Akteure.  

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