Der Futterautomat an der Gräfte zwei Wochen, nachdem er aufgestellt wurde: leer. © Anne Schiebener
Schlossgräfte

Futterautomat für Schwäne und Enten ist leer – und zwar absichtlich

Seit zwei Wochen ist der neue Futterautomat an der Schlossgräfte in Ahaus im Einsatz. Und schon leer. Die Geschäftsführerin von Ahaus Marketing und Touristik erklärt, warum das so ist.

Seit Anfang Februar steht ein Kaugummiautomat an der Schlossgräfte in Ahaus. Statt mit Kaugummis ist der Automat jedoch mit Futter für die Schwäne und Enten gefüllt, die in der Gräfte leben. Spaziergänger können 20 Cent in den Geldschlitz einwerfen, einmal am Hebel drehen und bekommen so eine Handvoll tiergerechtes Futter.

Zwei Wochen nachdem der Futterautomat aufgestellt wurde, ist der Behälter leer. Und das hat einen bestimmten Grund, erklärt Claudia Platte, Geschäftsführerin von Ahaus Marketing und Touristik (AMT): „Damit das mit dem Füttern der Tiere nicht überhandnimmt, haben wir uns mit dem Bauhof darauf geeinigt, die Automaten einmal die Woche aufzufüllen.“ Die nächste Befüllung ist am Freitag, 19. Februar.

Neuer Futterautomat wird von Ahauser gut angenommen

Hinter dem Futterautomaten steckt eine Aktion von AMT. Denn vielen Spaziergängern ist nicht bewusst, dass es für die Schwäne und Enten tödlich sein kann, wenn sie mit Brötchen oder Brot gefüttert werden. Hinweisschilder, die AMT zeitgleich mit dem Futterautomaten aufgestellt hat, weisen zusätzlich darauf hin.

Dass der neue Automat so schnell leer ist, zeigt vor allem eines: „Der Futterautomat wird hervorragend angenommen“, sagt Claudia Platte. „Darüber freuen wir uns schon einmal sehr.“ Denn mit dem speziellen Futter können die Tiere in der Gräfte geschützt werden.

Über die Autorin
Volontärin
In der Grafschaft Bentheim aufgewachsen, während des Journalismus-Studiums in NRW verliebt. Danach über 2 Jahre in Kanada gelebt und jetzt wieder zurück im Lieblingsbundesland. Seit 2020 Volontärin bei Lensing Media
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Anne Schiebener

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