Fridays for Future: In Ahaus ziehen 100 Demonstranten durch die Stadt

dzFridays for Future

In über 90 Kommunen in Nordrhein-Westfalen gingen die Menschen am Freitag für ein besseres Klima auf die Straße. In Ahaus zogen gut 100 Klima-Aktivisten durch die Innenstadt.

Ahaus

, 20.09.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Sommerpause ist vorbei, es geht weiter mit dem Klima-Protest der Fridays-for-Future-Bewegung in Ahaus. Gut 100 Klima-Aktivisten zogen am Freitagnachmittag lautstark durch die Innenstadt.

Dabei sah es um 14.58 Uhr, zwei Minuten vor Demo-Beginn, auf dem Rathausplatz noch nicht nach einer größeren Teilnehmerzahl aus. Gut 20 junge und jung gebliebene Demonstranten hörten den Anweisungen von Cilia Gesing und Ina Elpers zu. Die beiden Mädchen sind die Stützen der Klimabewegung Fridays for Future in Ahaus.

Weltweiter Klimastreik

Der weltweite Klimastreik stand am Freitag in Deutschland unter dem Motto #AllesfürsKlima. In Münster begann der Protest schon am frühen Morgen. Dort gingen nach Angaben der Polizei mehr als 20.000 Teilnehmer auf die Straße.

Insgesamt demonstrierten in über 90 Kommunen in NRW die Menschen für besseren Klimaschutz.

Erstmals appellierte die Klimabewegung Fridays for Future an alle Erwachsenen, sich den bundesweiten Protesten anzuschließen. Der Aufruf ging in Ahaus auch an Auszubildende, Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Cilia Gesing und Ina Elpers hatten die Werbetrommel nicht nur auf Facebook, Instagram und Whatsapp gerührt. „Wir haben auch Firmen angeschrieben, dass sie ihre Mitarbeiter zur Veranstaltung schicken.“

Cilia Gesing vermutete beim Blick in die Runde, dass wohl nicht viele Chefs den Termin an ihre Mitarbeiter weitergegeben hatten.

Demo durch die Innenstadt

Nur kurz ist die Rede, die ein Klima-Aktivist vor dem Rathaus hält. Es geht um das Haushaltskonzept der schwarzen Null des ehemaligen Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble.

Schäuble sei selbst eine schwarze Null gewesen, sagt der Redner. „In Sachen Klimaschutz.“ Dann geht es lautstark, unterbrochen von einigen Sitzblockaden, über die Hindenburgallee, den Domhof, die Van-Delden-Straße und die Wallstraße zurück zum Rathaus.

Cilia Gesing und Ina Elpers sind zufrieden. „Es waren auf jeden Fall mehr Teilnehmer als beim letzten Mal dabei.“ Den nächsten Klimaprotest in Ahaus planen die beiden Mädchen entweder für Oktober oder November.

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