Feuerwehrleute mussten bei Übung Personen aus verwinkeltem Haus retten

Feuerwehr Ahaus

Eine Arztpraxis an der Hindenburgallee war am Donnerstagabend Einsatzort für eine Übung der Feuerwehr. Der Löschzug Ahaus setzte dabei verstärkt die Nachwuchskräfte ein.

Ahaus

07.06.2019, 11:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehrleute mussten bei Übung Personen aus verwinkeltem Haus retten

Auch die Drehleiter war im Einsatz Bei einer Feuerwehrübung galt es für die Aktiven des Löschzugs Ahaus, Personen aus einem verwinkelten, verrauchten Gebäude zu retten. © KIPPIC

Die Alarmierung zur Übung lautete: „Feuer in einer Arztpraxis“. Gegen 19.30 Uhr rückte der Löschzug Ahaus am Donnerstag zur der Übung in einer Arztpraxis auf der Hindenburgallee aus. Das vorbereitete Szenario: In einer Praxis war im Kellergeschoss die Heizungsanlage in Brand geraten. Der Rauch hatte binnen weniger Minuten das gesamte Gebäude verraucht und sieben Personen eingeschlossen.

Feuerwehrleute mussten bei Übung Personen aus verwinkeltem Haus retten

Lagebesprechung bei der Übung © KIPPIC

Bei Eintreffen der Feuerwehr waren zwei Personen im dritten Obergeschoss eingeschlossen und fünf Personen im Gebäude vermisst. Unter Atemschutz wurden die einzelnen Stockwerke durchsucht und bewusstlose Personen aus den mittleren Stockwerken gerettet. Zwei Personen wurden über die Drehleiter und eine Person über die Steckleiter aus der ersten Etage gerettet.

Feuerwehrleute mussten bei Übung Personen aus verwinkeltem Haus retten

Bei einer Feuerwehrübung galt es für die Aktiven des Löschzugs Ahaus, Personen aus einem verwinkelten, verrauchten Gebäude zu retten. © KIPPIC

Einsatzleiter Christian Liemann: „Wir haben in dieser Übung verstärkt den Nachwuchs eingesetzt. Erschwerend war bei dem Szenario, dass Personen aus einem Gebäude gerettet werden mussten, das sehr verwinkelt war und viele Räumen hat“.

Feuerwehrleute mussten bei Übung Personen aus verwinkeltem Haus retten

Lagebesprechung bei der Übung: Es galt, Personen aus einem verwinkelten, verrauchten Gebäude zu retten. © KIPPIC

Jedes einzelne Zimmer mussten die Feuerwehrleute unter Atemschutz durchsuchen. Das ist in so einem weitläufigen Gebäude eine enorme Belastung, die den Atemschutztrupps abverlangt wird.

Das Fazit der Übung fiel durchweg sehr positiv aus, was den Feuerwehreinsatz und auch die Unterstützung der Nachbarn des Übungs-Einsatzortes angeht.

Lesen Sie jetzt