Einblicke in den Corona-Alltag: Schlechter Schlaf, gesunde Ernährung

Coronavirus

Ich schlafe schlechter und ernähre mich gesünder. Das sind zwei wesentliche Erkenntnisse der ersten Wochen in der Corona-Krise und aus meinem Homeoffice.

Ahaus

, 07.04.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
„Schlaf - Eine produktive Zeitverschwendung"

„Schlaf - Eine produktive Zeitverschwendung" © picture alliance / Carmen Jasper

Mitte März schrieb ich an dieser Stelle von den Herausforderungen eines „Hauslehrers“, als den ich mich sah. Doch war ich weitaus weniger gefordert als befürchtet.

Konsequenzen gezogen

Jeweils am Sonntagabend schickte die Klassenlehrerin meines neunjährigen Sohnes die Wochenaufgaben per Mail. Die Daten aus dem Netz herunterladen, ausdrucken – das war für mich und meine Frau kein Problem. In der WhatsApp-Klassengruppe sah das schon etwas anders aus. Ich zog Konsequenzen – und stellte den Chat stumm.

Weil die Bearbeitung der Aufgaben relativ reibungslos funktionierte – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – konnte ich mich im Homeoffice einrichten. Es soll ja genügend Leute geben, für die die aktuelle häusliche Isolation sich gar nicht so sehr vom Alltag vor Corona unterscheidet. Mir hingegen fehlen die sozialen Kontakte und so manche Frotzeleien im Kollegenkreis. Wobei der ein oder andere vielleicht ganz froh ist …

Komische Träume

Geht mein Blick im Homeoffice über die beiden Bildschirme hinaus durchs Fenster, sehe ich eine ergrünende Natur und ahne ein Bilderbuchwetter im Frühling. Der Alltag aktuell ist trotzdem etwas grauer – und beschert mir seit langer Zeit wieder Träume, die mir beim Aufwachen noch präsent sind.

Manchmal sind sie komisch, manchmal total verrückt. Haben Sie schon mal den Auftrag bekommen, Backsteine an ein Sofa zu mauern? Sehen sie. Doch diese unruhigen Zeiten sorgen nicht nur für Träume, sondern auch für eine gewisse Schlaflosigkeit. Wenn es so weitergeht, werde ich demnächst um Mitternacht aufstehen.

Ach ja, die Ernährung. Was die angeht, habe ich es wieder deutlich mehr mit frischen Produkten zu tun – und damit meine ich nicht frisch zubereitete Nudeln. Als Familie rücken wir in der Corona-Krise auch bei den Mahlzeiten enger zusammen und genießen leckeres, selbst gekochtes Essen. Was aber nicht heißen soll, dass ich jetzt einen Großteil des Rasens in ein Gemüsebeet umwandle.

Von meinem gerade begonnenen Laufabenteuer will ich an dieser Stelle gar nicht weiter berichten. Diese Phase wird wahrscheinlich irgendwann genau so enden, wie die aktuelle Corona-Krise. Ende noch offen.

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