Drogenschmuggler liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei in Alstätte

Polizei

Eine kurze Hetzjagd durch Alstätte haben sich drei Drogenschmuggler mit der Polizei geliefert. Die Beamten konnten die Männer schließlich fassen, obwohl einer noch zu Fuß geflohen war.

Ahaus

01.03.2021, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Droge Marihuana hatten die Schmuggler bei sich.

Die Droge Marihuana hatten die Schmuggler bei sich. © picture alliance / dpa

Eine kurze Verfolgungsfahrt am Donnerstagabend endete für drei mutmaßliche Drogenschmuggler aus dem Ruhrgebiet in Polizeigewahrsam. Beamte des Einsatztrupps bemerkten gegen 21.10 Uhr ein Auto mit Kennzeichen aus Recklinghausen auf der Münsterstraße.

Mit Flucht reagierte der Fahrer auf die Anhaltezeichen der Zivilstreife. Der Fahrer des Wagens aus dem Ruhrgebiet hielt nur kurz an, um einen Mitfahrer aussteigen zu lassen. Mit einer Einkaufstüte in der Hand ergriff dieser zu Fuß die Flucht.

Handschellen klickten

Das Fahrzeug fuhr weiter und landete schlussendlich in einer Sackgasse. Für beide Insassen klickten dort kurz darauf die Handschellen. Derweil lief die Fahndung nach dem flüchtigen Fußgänger mit Tüte weiter. Polizisten entdeckten die gelbe Einkaufstasche in einem Garten: Der Flüchtige hatte sie weggeworfen.

Im Inhalt der Tüte liegt wohl die Flucht der Männer begründet: Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand handelt es sich beim Inhalt der Tüte um rund 1,6 Kilogramm Marihuana.

Verdacht auf Drogenkonsum

An der Münsterstraße endete schließlich auch für den Letzten des Trios die Flucht. Polizeibeamte der Wache Ahaus stellten den Mann. Die Betäubungsmittel und ein im Auto liegender Schlagring wurden sichergestellt und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt.

Da beim Fahrer des Fluchtautos zudem der Verdacht bestand, dass er den Wagen unter dem Einfluss von Drogen gefahren hatte, entnahm ein Arzt eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt bestimmen zu können.

Polizei sucht Zeugen

Nach Ende der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer entlassen. Zeugen oder Geschädigte der rasanten Flucht werden gebeten, sich mit der Polizei unter Tel. 02861 9000 in Verbindung zu setzen. Die Ermittlungen der Kriminalinspektion 1 dauern an.

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