Das Läuten der „Erlösung“

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um das tägliche Läuten der „Erlösung“.

21.08.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ruhe und Idylle gibt es seit einigen Tagen erst ab dem späten Nachmittag.

Ruhe und Idylle gibt es seit einigen Tagen erst ab dem späten Nachmittag. © Till Goerke

Meine Schulzeit liegt Jahre zurück. Und doch freue ich mich seit dem Ende der Sommerferien täglich auf den Schulschluss. Klingt komisch, ist aber so. Und wissen Sie warum?

Eigentlich genieße ich aus meiner Wohnung den Blick in den angrenzenden Park, lausche gern dem Vogelgezwitscher. Doch jetzt hat eine Schule ihren kompletten Sportunterricht in den Park verlegt. Vorbei ist es mit der Ruhe und Idylle. Und das Vogelgezwitscher ist im Dauergeschrei der Kinder auch kaum noch zu hören. Auch Hundehalter und Spaziergänger meiden den Park tagsüber merklich.

Die „Erlösung“ kommt am späten Nachmittag

Erst wenn um 16 Uhr die finale Schulglocke läutet, kehrt wieder so etwas wie Ruhe und ein „normales“ Parkleben ein. Für mich ist es täglich das Läuten der „Erlösung“...