Corona: Letzte Tests für Ahauser Krankenhaus-Ärztin und ihre Kollegen

Coronavirus in Ahaus

Ende Juli war eine Anästhesistin positiv auf den Corona-Virus getestet worden. 21 Kontaktpersonen aus dem Ahauser St.-Marien-Krankenhaus wurden getestet, sechs davon in Quarantäne geschickt.

Ahaus

, 14.08.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine am Ahauser St.-Marien-Krankenhaus beschäftigte Ärztin hat ihre Corona-Erkrankung hinter sich gelassen. Sie wie auch sechs Kollegen als Kontaktpersonen wurden jetzt bei einer letzten Reihe negativ getestet.

Eine am Ahauser St.-Marien-Krankenhaus beschäftigte Ärztin hat ihre Corona-Erkrankung hinter sich gelassen. Sie wie auch sechs Kollegen als Kontaktpersonen wurden jetzt bei einer letzten Reihe negativ getestet. © Stephan Teine

Milde Symptome hatte eine am Ahauser Krankenhaus beschäftige Ärztin am 30. Juli bei sich festgestellt und sich einem Schnelltest unterzogen. Das Ergebnis: Sie war an Coivd19 erkrankt. 21 Mitarbeiter des St.-Marien-Krankenhauses, die mit ihr Kontakt hatten, mussten sich daraufhin auch testen lassen.

Keine der Kontaktpersonen hat sich angesteckt

Nun steht das endgültige Ergebnis der abschließenden Testung fest: Alle Kontaktpersonen haben sich nicht angesteckt, ein vierter Test erbrachte nur negative Ergebnisse. Die Quarantäne, die seit dem 31. Juli galt, ist für die sieben davon betroffenen Personen nun aufgehoben, wie der Kreis Borken mitteilte.

Die Anästhesistin hatte sich im privaten Bereich mit dem Virus angesteckt. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Kreises hatte das Krankenhaus die Mitarbeiter getestet, das Gesundheitsamt hatte nach Auswertung der Angaben über die Kontakte für sechs Mitarbeiter eine Quarantäne verhängt.

Alle 21 Kontaktpersonen waren direkt am Folgetag zum ersten Mal negativ getestet worden, 15 davon konnten danach unter den strengen Hygieneregeln im Krankenhaus weiter arbeiten. „Unter Einhaltung der festgelegten Infektionsschutzmaßnahmen“, wie Krankenhaus-Sprecher Tobias Rodig erläuterte. Dies werde vom Robert-Koch-Institut (RKI) so empfohlen. Patienten seien nicht gefährdet gewesen und auch nicht getestet worden.

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