Auf Wirtschaftsförderin Ilka Pricker wartet jede Menge Arbeit

Wirtschaftsförderung

Seit Anfang Juni ist Ilka Pricker neue Wirtschaftsförderin der Stadt Ahaus. Welche Aufgaben vor ihr liegen und was die Politiker von ihr erwarten, darum ging es im Wirtschaftsausschuss.

Ahaus

, 18.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Auf Wirtschaftsförderin Ilka Pricker wartet jede Menge Arbeit

Auf Ilka Pricker, die neue Wirtschaftsförderin der Stadt Ahaus, wartet jede Menge Arbeit. © Stadt Ahaus

Für Ilka Pricker war es die erste Ausschuss-Sitzung in ihrer Funktion als Wirtschaftsförderin der Stadt Ahaus. Seit Anfang Juni ist die 28-Jährige im Rathaus für die Wirtschaftsförderung zuständig. „Es ist eine spannende Aufgabe. Die Stelle erfordert sehr viel Eigeninitiative“, sagte sie in der jüngsten Sitzung des Wirtschafts-Ausschusses. Sie sei erst wenige Tage im neuen Job, habe aber schon festgestellt: „Der Kontaktaufbau ist sehr gewünscht von den Unternehmen.“ Die Ahauserin berichtete von ihren Studienschwerpunkten sowie ihrem beruflichen Werdegang. Zuletzt war Ilka Pricker als Prozess-Ingenieurin in der Verfahrenstechnik tätig.

Mehrere Aufgaben

Die neue Wirtschaftsförderin nannte mehrere Aufgaben, denen sie sich jetzt widmen werde. So möchte Ilka Pricker eine Übersicht erstellen, wie die Wirtschaft in Ahaus aufgestellt ist, das Projekt „Wirtschaft und Schule“ weiterführen, sich um die Organisation der Industrietage 2021 kümmern und die Webseite der Stadt in Sachen Wirtschaftsförderung anpassen. Falls gewünscht, werde sie sich in den Ratsfraktionen gerne vorstellen.

Aus dem Ausschuss kam die Frage, ob denn die Wirtschaftsförderin Ideen zur Standortentwicklung habe. „Ich werde erst mehr Leute kennenlernen müssen“, antwortete Ilka Pricker. Sie habe ihre Stelle gerade erst angetreten. Aber mit Blick auf die Frage sagte sie: „Es besteht Entwicklungspotenzial.“

Zielformulierungen der CDU

Die CDU-Fraktion hatte vier Ziele für die Arbeit der Wirtschaftsförderung in Ahaus formuliert und stellte diese in der Sitzung zur Diskussion. Zu den Zielen zählen die Erhaltung und Stärkung der kommunalen Wirtschaftskraft, der Erhalt der mittelständisch geprägten Struktur des Wirtschaftsstandortes Ahaus, die Verbesserung des Arbeitsplatzangebotes und die Verbesserung der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen. Ein fünftes Ziel kristallisierte sich in der Diskussion heraus: Die Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt.

Frage der messbaren Größen

Alle Ziele seien messbar, hieß es in dem CDU-Papier. Sei es zum Beispiel durch die Höhe der Gewerbesteuereinnahmen, durch die Zahl der Neuansiedlungen, durch geschaffene Arbeitsplätze oder auch eine Leerstandserhebung.

„Können wir das als messbare Größe nehmen?“ fragte Klaus Lambers (SPD) und erklärte: „Messen kann ich das, was ich beeinflussen kann. Ansonsten hat das für die SPD keinen Sinn.“ Ähnlich sah es Bürgermeisterin Karola Voß: „Die Frage ist, wie wir als Stadt und Rat Einfluss nehmen können.“

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