Atommülllagerung in Jülich kostet mehr als geplant

Transport nach Ahaus

Die weitere Lagerung von Atommüll in Jülich würde laut einem Zeitungsbericht deutlich mehr kosten als bisher von der Landesregierung NRW veranschlagt. Diese lehnt einen Atomtransport von Jülich nach Ahaus ab. Am Mittwoch beschäftigt sich der Landtag damit.

JÜLICh/AHAUS

von dpa

, 01.02.2011, 09:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Atommüll aus Jülich soll eventuell doch in Ahaus gelagert werden.

Der Atommüll aus Jülich soll eventuell doch in Ahaus gelagert werden.

Allein für den Neubau einer Halle seien 40 Millionen Euro fällig, berichtet das Blatt unter Berufung auf den Vorstandschef des Forschungszentrums, Achim Bachem. Die Landesregierung kalkuliere mit nur 182 Millionen Euro, wie aus einer Kabinettsvorlage hervorgehe.

Das Forschungszentrum plädiert für einen Transport der Brennelemente nach Ahaus. Die nordrhein-westfälische Regierung lehnt das ab. Nach einem von der Regierung in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten gibt es die Möglichkeit, die 2013 auslaufende Genehmigung für Jülich zu verlängern und den Standort in ein längerfristiges Lager umzuwandeln.

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