Worauf sich die Ahauser beim „Winterzauber“ jetzt schon freuen können

dzWinterzauber in Ahaus

Wenn die Tage kürzer und die Getränke wärmer werden, ist Zeit für den „Winterzauber“ in Ahaus. Wir haben nachgefragt, was in Sachen Eisbahn und Co. geplant ist.

Ahaus

, 12.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Winterzauber, das ist in Ahaus nicht nur ein Wort, sondern eine ganze Fülle an Angeboten, auf die sich viele schon das ganze Jahr über freuen.

Ob Eislaufen auf dem Rathausplatz, Glühweintrinken im Winterdorf oder Reifenrodeln an der Kirche – die Bandbreite ist groß. Claudia Platte, Geschäftsführerin von Ahaus Marketing und Touristik (AMT), behält den Überblick.

„Nach dem Winterzauber ist vor dem Winterzauber“, sagt sie am Freitag im Gespräch mit unserer Redaktion. Die wochen- und monatelangen Vorbereitungen sind größtenteils abgeschlossen. Klar ist, dass die Eisbahn als „Magnet“ wiederkommt, „auch die Rodelrampe“, erklärt Claudia Platte.

Eisbahn ist ein Publikumsmagnet

Die Eisbahn sei schließlich ein Publikumsmagnet und ziehe auch viele Familien in die Innenstadt. „Die Eisbahn wird am 6. Dezember eröffnet und über die gesamten Weihnachtsferien stehenbleiben, bis zum 5. Januar.“

Aufgebaut wird die Anlage wieder auf dem Rathausplatz, „allerdings anders positioniert“, erläutert die AMT-Geschäftsführerin. „Damit der Eingang des Kaufhauses Berken frei bleibt.“

Das sei in einem Treffen mit Vertretern des Kaufhauses, der Stadtverwaltung und weiteren Beteiligten so besprochen worden. Die Eisbahn werde am Rathausplatz mehr in Richtung C&A rücken, schließlich gelte es, auch Rettungswege und Zufahrten zu beachten. „Sicherheit spielt eine große Rolle.“

Gerodelt wird in diesem Jahr ebenfalls ab Freitag, 6. Dezember. Der Standort der Rodelbahn am Mahner habe sich bewährt, erklärte Claudia Platte. Die Anlage habe im vorvergangenen Jahr am Schloss doch eher ein Schattendasein geführt.

Die Reifenrodelbahn bleibt bis zum 15. Dezember stehen. Dazu gab es am Donnerstagabend ein Gespräch mit den Wochenmarkthändlern, berichtete Claudia Platte.

Markthändler ziehen an die Wallstraße

„Wir haben angeboten, dass sich die Markthändler rund um die Rodelbahn und den Mahner positionieren. „Die Händler hätten sich für die Alternative entschieden. „Sie gehen für den besagten Zeitraum an die Wallstraße.“

Traditionell beginnt der Winterzauber in Ahaus mit „Ahaus leuchtet auf“, dieses Jahr am Freitag, 22. November.

„Ich finde, eine der schönsten Veranstaltungen“, sagt die AMT-Chefin. Nicht zuletzt wegen des Lichterspektakels an der Marienkirche: Ein sogenanntes Videomapping gibt Gebäuden eine dynamische Oberfläche.

Der Besuch des Nikolauses steht am 5. Dezember an, „Ahaus singt“ folgt am 8. Dezember. Für diesen Tag erstellt Claudia Platte noch ein Konzept für den verkaufsoffenen Sonntag im Innenstadtbereich.

Party am Oldenkottplatz

Eine „After-Work-Christmas-Party“ steht am 19. Dezember auf dem Oldenkottplatz an. Dort steht auch wieder das „Knuspahaus“ mitsamt der „offenen Bühne“.

Bei der Meisterschaft im Eisstockschießen haben Sportfans die Möglichkeit, als Team gegeneinander anzutreten. „Die Veranstaltung müssen wir noch terminieren“, berichtet Claudia Platte.

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Gesucht werden auch noch Akteure, die ihre Künste auf der „offenen Bühne“ präsentieren. Kleinkunst, Musikdarbietungen, alles ist willkommen. Wer Interesse hat, sollte sich mit Ahaus Marketing und Touristik per E-Mail an marketing@ahaus.de in Verbindung setzen.

Aktuell ist Claudia Platte dabei, Sponsorenpakete für den Winterzauber vorzubereiten. „Wir werden gezielt Ahauser Firmen ansprechen“, denn ohne Sponsoren sei die Veranstaltung nicht zu schultern.

Sponsoren

Allein die Eisbahn kostete beim vergangenen Winterzauber 121.000 Euro. Die Sponsoren schossen insgesamt 75.000 Euro zu. Die Stadt trug das Defizit, das sich insgesamt auf 47.000 Euro belief.

Es bleibt auf jeden Fall dabei, dass das Reifenrodeln kostenfrei ist. Auch das Eislaufen vormittags für die Schulkinder und nachmittags für die Bevölkerung ist kostenlos.

Schlittschuhe können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Dafür sucht Claudia Platte noch Ehrenamtliche, die die Schuhe herausgeben. „Im vergangenen Jahr waren einige Lokalpolitiker dabei“, hofft sie auf erneuten Beistand.

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