150.000 Euro Schaden: Dachstuhlbrand macht Haus komplett unbewohnbar

dzFeuer in Ahaus

Schnell war der Löschzug Wessum vor Ort am Mühlenweg im Ahauser Ortsteil Wessum. Dennoch: Der Brand im Dachgeschoss eines Wohnhauses machte es unbewohnbar. Die Kripo ermittelt.

Ahaus

, 04.06.2019, 15:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen 13.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, und der Löschzug Wessum rückte schnell zum Mühlenweg aus. Dort war in der Küche einer Einliegerwohnung im Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen. Das Feuer habe sich, so Einsatzleiter Alois Gerling vor Ort gegenüber der Redaktion, „wie ein Flashover in der ganzen Wohnung ausgebreitet“.

Keine Person zu Schaden gekommen

Glücklicherweise hatten sich die Personen, die sich in dem Haus aufhielten, rechtzeitig nach draußen begeben können. So war kein Mensch in Gefahr, und die Feuerwehr konnte sich ganz auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Die Aktiven des Löschzugs Wessum erhielten Unterstützung von der Wache Ahaus. Die Ahauser Wehr war mit der Drehleiter und dem Hauptlöschfahrzeug nach Wessum ausgerückt. So konnte das Feuer durch schnelles und effektives Eingreifen schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden.

Die Feuerwehrleute nahmen noch die Dachpfannnen auf, um im Dachstuhl nach Glutnestern zu suchen, diese abzulöschen und somit ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern.

150.000 Euro Schaden: Dachstuhlbrand macht Haus komplett unbewohnbar

Es rauchte sehr starkt im oberen Geschoss des Wohnhauses am Mühlenweg in Wessum. © Kip-Pic

Da das Wohnhaus keine Betondecken hat, suchte sich das Löschwasser den Weg nach unten. So ist auch der Schaden in der unteren Wohnung extrem hoch. Demzufolge ist das ganze Gebaude nicht mehr bewohnbar. Nach einer vorsichtigen Schätzung vor Ort liegt der entstandene Sachschaden bei etwa 150.000 Euro.

Zur Brandursache nimmt die Kriminalpolizei Ermittlungen auf.

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