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Fußball Landesliga 4

Werner SC gewinnt erstes Endspiel

Werne Der Fußball-Landesligist Werner SC hat mit 2:1 bei DJK Eintracht Coesfeld gewonnen. Und das Spiel war genau wie Trainer Lars Müller im Vorfeld betonte „kein Selbstläufer.“ Der WSC hat sich das Leben wieder einmal selbst schwer gemacht.

Werner SC gewinnt erstes Endspiel

Wernes Daniel Durkalic (l.) musste in der 62. Minute verletzt ausgewechselt werden. Er hatte einen Schlag ins Gesicht bekommen. Foto: Dominik Gumprich

Endspiel Nummer eins ist abgehakt – drei Punkte im Sack – fertig. Der Fußball-Landesligist Werner SC hat mit 2:1 (1:1) bei Schlusslicht Eintracht Coesfeld gewonnen. Das rettende Ufer ist nach wie vor zwei Punkte entfernt. Nach dem Schlusspfiff lagen die Werner Spieler auf dem Rasen. Großer Jubel war nicht ausgebrochen. Es war die pure Erleichterung nach einem 90-minütigen Kraftakt.

Der Druck war groß. Und als die Coesfelder in den ersten Minuten loslegten, als ob sie um die Meisterschaft mitspielen würden, war die Verunsicherung bei den Wernern zu spüren. Erst recht, als der Gastgeber in der 8. Spielminute durch Aleksander Temelkov in Führung ging. Eine Flanke in den Sechzehner nahm er volley und platzierte das Spielgerät unhaltbar im Winkel. Plötzlich war der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt. Doch Werne gab sich nicht auf, fand nur drei Minuten später die richtige Antwort. Jannik Prinz verwertete einen langen Ball aus dem Mittelfeld zum 1:1 (11.). Aus 14 Metern zog er ab.

Freistoß an den Pfosten gezirkelt

Der Ausgleich brachte etwas Sicherheit zurück ins Werner Spiel. Der WSC hatte die Uhr quasi auf Null zurückgestellt. Das Spiel wurde ausgeglichener. Große Chancen erspielten sie sich allerdings nicht. Auf der anderen Seite ließ Coesfeld aufhorchen. Und wieder war es Aleksander Temelkov, der für Gefahr sorgte. Einen Freistoß aus der halbrechten Position zirkelte er an den Pfosten (20.). Kurz vor der Pause dann doch noch einmal eine gute Aktion der Werner, die in der ersten Halbzeit dem Ball viel zu oft hinterherliefen. Eine Flanke von Daniel Durkalic köpfte Dominik Hennes knapp am Tor vorbei.

Die zweite Halbzeit gehörte dann klar dem Werner SC. Coesfeld ging immer mehr die Luft aus. In der 68. Minute dann das erlösende 2:1 für die Werner. Hennes machte es diesmal per Kopfball besser. Die Flanke kam von Lukas Manka. Es war die Druckphase der Gäste. In der 63. Minute kam Mondrian Runde für Daniel Durkalic, der einen Schlag ins Gesicht bekommen hatte. Runde brachte frischen Wind ins Spiel der Werner. Er traute sich, in Ein-gegen-Eins-Situationen zu gehen – die Coesfelder Abwehr bekam ihn nicht in den Griff.

Werner SC lässt in den Schlussminuten große Chancen liegen

In den Schlussminuten wurde es spannend. Der knappe Ein-Tore-Vorsprung war zu wenig. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, sagte WSC-Trainer Lars Müller. Allein Mondrian Runde hätte die ganze Situation gleich zwei Mal entspannen können. Erst bekam er in der 89. Minute hinter einen Kopfball nicht den nötigen Wums – hier wäre es besser gewesen, wenn er für den hinter ihm positionierten Mitspieler den Ball durchgelassen hätte. Und in der zweiten Minute der Nachspielzeit spatzierte er durch die Coesfelder Hintermannschaft und scheiterte dann alleine vor dem Keeper. „Es ist Wahnsinn, was wir wieder für Chancen liegengelassen haben“, sagte sein Trainer nach dem Spiel. Aber das war alles egal. Wichtig ist der Blick auf die Tabelle. Der Werner SC ist 14., Gemen liegt zwei Punkte davor – und ist am kommenden Spieltag zu Gast im Lindert.

Werner SC: Treppe - Link, Stöver, Lachowicz, Durkalic (62. Runde), Hennes (85. Niewalda), Klossek, Prinz (72. Prinz), Simon, Harder, Manka
Eintracht Coesfeld: Herbstmann - Heinze (81. Scheinig), Roling, D. Temelkov, Tompa, A. Temelkov, Arslan, Strübig (81. Hähner), Domeier, Hüwe, Hemsing
Tore: 1:0 A. Temelkov (8.), 1:1 Prinz (11.), 1:2 Hennes (68.)

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