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Fußball: Landesliga

Vierte Niederlage: Herbern reagiert kämpferisch

HERBERN Eigentlich gehört Fußball-Landesligist SV Herbern nicht zu den Teams, die auf die Spielweise der Gegner reagieren. Am Sonntag im Spiel gegen den SC Preußen Lengerich (1:2) sah sich Coach Holger Möllers jedoch genötigt, die offensive Spielweise des SV Herbern etwas umzustellen. Fast hätte die Taktik einen Punkt gebracht.

Vierte Niederlage: Herbern reagiert kämpferisch

War an einigen gefährlichen Offensivaktionen der Herberner beteiligt: Dennis Kaminski (l.).

Holger Möllers stellte gegen Lengerich auf eine Fünferkette um und verzichtete auf einen klassischen Stürmer. Die Preußen zählt Möllers zu den offensivstärksten Teams der Landesliga 4. Deswegen griff der Trainer tief in die Taktikkiste, stellte im Defensivbereich eine flexible Fünferkette auf mit Tim Bröer, Philipp Dubicki und Nils Venneker im Zentrum sowie Thomas Eroglu und Dennis Hölscher auf den Außenverteidigerpositionen. "Wir wollten nie in Eins-gegen-eins-Situationen kommen. Das hat auch, bis auf die ersten zehn Minuten, gut geklappt", sagt Möllers.

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Im Offensivbereich verzichtete der Coach hingegen auf einen klassischen Stürmer, setzte Sebastian Schütte und Daniel Krüger auf die Bank. Vorne wirbelte dafür in Dennis Kaminski ein Akteur, der eigentlich im Mittelfeld zuhause ist. "Dennis sollte die Bälle vorne halten, das hat er gut gemacht", lobte Möllers nach dem Spiel. Sogar ein Treffer gelang dem 26-Jährigen. In der 26. Minute traf er zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich, hatte im zweiten Durchgang noch eine gute Möglichkeit. "Mich hat geärgert, dass ich das zweite Tor nicht gemacht habe", so der Herberner weiter.

Verzweifeln oder gar resignieren werde in Herbern aber niemand. Der Fokus liegt schon jetzt auf dem nächsten Meisterschaftsspiel am Sonntag, 18. September, beim Tabellenführer Spielvereinigung Beckum. "Die können sich warm anziehen. Wir kommen da unten schon wieder raus", so Kaminski kämpferisch.

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