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TV-Nachwuchs wurde "lang gemacht"

WERNE Viel Freude aber auch viel Schweiß bereitete den Jugendlichen des TV Werne 03 Leichtathletik das Trainingslager im sauerländischen Hachen. In dem kleinen Dorf befindet sich die Sportschule Hachen, die Jugendgruppen von Sportvereinen Unterkünfte sowie allerlei sportliche Aktivitäten bietet. Lesen Sie einen kleinen Reisebericht.

Aufgebrochen waren die 20 Jugendlichen mit zwei Trainern und zwei Trainerinnen am Freitagnachmittag. Nach der Ankunft wurden die Häuser bezogen und die jungen Athleten konnten das Gelände etwas erkunden

Aber noch vor dem Abendessen fand eine Theoriestunde, durchgeführt von Jugendtrainerin Bettina Rehbach-Sette statt. Beim Abendessen stärkten sich die Jugendlichen ausgiebig, denn direkt im Anschluss stand eine zweistündige Kraft- und Koordinationseinheit auf dem Programm.

Danach hieß es erst mal Freizeit und Geselligkeit. Und natürlich viel Schlaf, denn am nächsten Tag kamen nicht nur den Jugendlichen ins Schwitzen. Die Mädchen und die kleineren Jungen machten mit Bettina Rehbach-Sette und Marion Schmidt einen langen Geländelauf, während die älteren Jungen mit Trainer Volker Rösner eine halsbrecherische Mountainbike-Tour zum Sorpe-See unternahmen.

Derweil erkundete Jugendtrainer Martin Haverkamp eine zehn Kilometer lange anspruchsvolle Gebirgsstrecke, auf der er am Nachmittag die größeren Jungen "lang machte", wie er sagte.

Total erschöpft

Nach dieser Strecke waren alle total erschöpft, sodass erstmal Freizeit auf dem Programm stand. Diese vertrieben sich die Sportler mit Trampolin-Springen und Volleyball-Spielen mit den männlichen Trainern. Nach dem Abendessen wurde in der Halle begeistert bis in die späten Abendstunden gekickt. Am Sonntag stand dann noch eine gemeinsame Kanutour auf dem Programm, bei der ein unglücklicher Teilnehmer vom Steg ins Wasser fiel und bis auf die Haut durchnässt wurde.

Dann hieß es auch schon Abschied nehmen vom bergigen Sauerland und Heimkehr nach Werne. "Sportlich und gruppentechnisch waren wir Trainer sehr zufrieden. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr noch mal hierher kommen können", zog Rösner ein positives Fazit des Trainingslagers.

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