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Neue Kita in Werne nötig

Stadt erwägt neue Kindertagesstätte aufgrund hoher Geburtenrate

Werne Im Kita-Jahr 2019/20 benötigt die Stadt Werne eine weitere Betreuungseinrichtung. Die vorhandenen Betreuungsplätze reichen wohl nicht mehr aus. Dabei hat die Stadt aktuell einige Kindertagesstätten mit Überhanggruppen gebildet.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass im Kindergartenjahr 2019/20 bis zu 22 U3-Plätze in Werne fehlen könnten. Das ist das Ergebnis der Kita-Bedarfsplanung, die die Stadt im nächsten Jugendhilfeausschuss und Ausschuss für Familien am Donnerstag, 26. April, thematisiert. Aus der Vorlage geht hervor, wieso es wohl zu weiteren Engpässen im kommenden Kita-Jahr kommt.

Szenario „nicht unrealistisch“

Aufgrund einer höheren Geburtenrate werden der Stadt laut der Analyse im Kita-Jahr 2019/20 22 U3-Plätze fehlen. Und damit nicht genug. Im darauffolgenden Kita-Jahr könnten laut der Rechnung gar 29 U3-Plätze sowie 9 Ü3-Plätze fehlen. Auch wenn noch nicht klar sei, wie hoch die Nachfrage an U3-Plätzen sein wird, schätzt die Stadtverwaltung dieses Szenario „als nicht unrealistisch“ ein.

So erwägen die Verantwortlichen, eine neue Kita einzurichten. Um Überkapazitäten zu vermeiden, hat die Verwaltung die bestehenden Einrichtungen darum gebeten, ihre Überlegungen zu schildern. Daraus entstanden laut der Stadtverwaltung nicht selten Finanzierungsforderungen.

Bereits Überbelegungen

All das ist Thema im kommenden Ausschuss für Jugend und Familien. Wo eine neue Kita entstehen und wer der Träger sein könnte, geht aus der Vorlage nicht hervor.

Schon in den vergangenen Jahren konnte die Stadt nur aufgrund von Überbelegungen und provisorischen Gruppenerweiterungen die vorgeschriebene gesetzliche Zahl an Betreuungsplätzen halten.

Weitere Ü3-Plätze in der Zukunft

Im Kita-Jahr 2018/19 rechnet die Stadt damit, dass 179 Kinder in provisorischen Gruppen betreut werden. Im darauffolgenden Kita-Jahr sollen Neu- und Umbauten an vier Kindertagesstätten abgeschlossen sein, sodass dort insgesamt 195 Plätze entstehen.

Die Stadtverwaltung stellte beide Rechnungen gegenüber und kommt bei dem Abbau der Provisorien im Kita-Jahr 2019/20 zu dem Ergebnis, dass 10 U3-Plätze abgebaut und 26 Ü3-Plätze zusätzlich errichtet werden könnten.

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