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Neuer Weg voller Hoffnung

WERNE Nicht wenige haben dem gestrigen Sonntag mit zwiespältigen Gefühlen entgegen gesehen - aber: Der Tag der Fusion der Pfarrgemeinden Maria Frieden und St. Christophorus war nicht nur ein historischer, sondern auch ein bewegender, feierlicher Tag und ein Tag voller Hoffnung und Zuversicht: ein Neubeginn

Neuer Weg voller Hoffnung

Die Geistlichen beim Festhochamt.

"Wir gehen einen neuen Weg, und das ist gut so", sagte Pfarrer Michael Berning bei der Statio in Maria Frieden, mit der die Fusionsfeierlichkeiten begannen. Jetzt gelte es, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.  Dass der Schritt zur Fusion unabwendbar war, verdeutlichte Weihbischof Friedrich       Ostermann: "Die Kirche hat zu wenig Geld, zu wenige Priester, aber viele engagierte Christen." Deshalb wolle man nun gemeinsam den neuen Weg gehen, "gemeinsam mit Jesus Christus."

Eine Zentrale mit vielen Filialen

"Der alte Weg ist zu Ende", griff der Bischof auch nach der Prozession von Maria Frieden zur Pfarrkirche St. Christophorus im Festgottesdienst das Bild wieder auf. Man habe versucht, mit Pfarrverbänden die Probleme zu bewältigen, "doch das hat nichts gebracht", sprach er klare Worte. Er zog den Vergleich mit dem Geschäftsleben, in dem es eine Zentrale und viele Filialen gebe. Beide hätten in der Wirtschaft und in der Kirche ihre Berechtigung. Er zeigte sich zuversichtlich, das die Kirche mit ihrer "Filiale Maria Frieden" viel erreichen werde: "Ich habe die Zuversicht, dass die Zukunft gemeistert wird."

Diese Zuversicht teilten Bürgermeister Rainer Tappe ("Sie erhalten die Chance, im großen Rahmen Glaube und Gemeinschaft zu erleben") und Pfarrer Hartmut Marks von der evangelischen Kirchengemeinde ("Die Kirche ist kein Abbruch, sondern ein Aufbruchunternehmen") in ihren Grußworten. Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann, der die neue Gemeinde leiten wird, und sein Vicarius Cooperator Michael Berning überreichte Weihbischof Ostermann im Namen von Bischof Reinhard Lettmann die Ernennungsurkunden.

Neues Taufbuch

Zuvor hatte der Weihbischof als Zeichen für die neue Zeit die Taufbücher der beiden Gemeinden entgegen genommen und ein neues Taufbuch mit seiner Unterschrift und dem bischöflichen Siegel versehen.  Ein weiteres Symbol für den Zusammenschluss stellt ein schlichtes Holzkreuz dar, das bei der Statio in Maria Frieden aus zwei Teilen zu einem Ganzen zusammenfügt wurde.

  

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