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Andrang auf der Baustelle des Solebades in Werne

Lange Wartezeiten beim Tag des offenen Rohbaus am Solebad

Werne Großer Andrang beim Tag des offenen Rohbaus des neuen Solebades in Werne. Um über den Fortschritt der Bauarbeiten zu berichten, hat das Solebad-Team die Werner Bürger am Sonntag auf die Baustelle eingeladen. Dass so viele Interessenten den Weg hierhin finden, damit hätten sie wohl auch nicht gerechnet. Das sorgte auch für lange Wartezeiten.

Lange Wartezeiten beim Tag des offenen Rohbaus am Solebad

Lange Wartezeiten: Weil der Andrang beim Tag des offenen Rohbaus so groß war, mussten die Besucher teilweise 30 bis 45 Minuten warten. Foto: Heckenkamp

Das Solebad-Team hat interessierte Bürger für Sonntag zum Tag des offenen Rohbaus eingeladen. Und diese Einladung nahmen viele Werner an. Sie wollten sich informieren, schauen, was sich in den vergangenen Wochen auf der Großbaustelle getan hat.

Ohne Unterbrechung Führungen gemacht

„Wir wollten unbedingt mal sehen, wie weit das Bad schon gediehen ist“, sagt ein Besucher. „Wir haben ohne Unterbrechung Führungen gemacht. Eine so hohe Resonanz war nicht zu erwarten“, sagt Badleiter Jürgen Thöne. 30 bis 45 Minuten mussten einige Besucher warten, um in den Rohbau zu kommen.

Ursprünglich sollten die Besucher in 15-köpfigen Gruppen über das neubebaute Gelände geführt werden, doch wegen des großen Andrangs vergrößerten sich die Gruppen um das Doppelte. Rund eine Stunde dauerte die Führung durch die zukünftige Badeanstalt.

Fakten zur Bauweise

Noch waren die Wände kahl und die Böden unbefliest, doch mit etwas Fantasie waren Schwimmbecken, Ruheräume und Umkleiden schon gut vorstellbar. Zur Veranschaulichung hingen bunte Animationen an der Wand.

Thöne erklärte wichtige Fakten über die Bauweise des Bades, gab Infos zu Materialien und ging auf die vielen Rückfragen der Besucher – davon viele Stammgäste – ein. Die schon aufgebaute, neue Rutsche begeisterte vor allem die kleinen Gäste. „Die Kinder können hier stundenlang Rutschen und sich auspowern“, so Thöne.

„Vorfreude war spürbar“

Draußen vor dem Rohbau formte sich währenddessen weiter eine Schlange. Manche nutzten bereits das gastronomische Angebot: Das ins Schwimmbad integrierte Restaurant werden Björn Lepke und Falko Husmann übernehmen.

Schon am Tag des offenen Rohbaus begeisterten sie mit leckeren Gerichten und kühlen Getränke, die viele Besucher in der Sonne genossen. „Es wird hier eher leichte Küche geben, aber natürlich fehlt das beliebte Schnitzel auch nicht“, sagte der Badleiter Thöne.

Am Ende schienen die meisten Besucher begeistert zu sein von ihrem zukünftigen Natursolebad: „Die Vorfreude war spürbar“, sagt Badleiter Jürgen Thöne. Bis zum Frühjahr 2019 müssen sie voraussichtlich aber noch warten.

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