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Joachim Nehrkorn - Vom Stadtwald auf den Brocken

WERNE Für Joachim Nehrkorn ist der Brockenlauf im Harz, nahe seiner Heimatstadt Wernigerode (Sachsen-Anhalt), die größte Herausforderung des Jahres. Dafür trainiert er im Werner Stadtwald ausgiebig. Dreimal die Woche läuft der vereinslose Leichtathlet ca. 15 Kilometer, oft alleine, manchmal mit den Kollegen vom Lauftreff.

Joachim Nehrkorn - Vom Stadtwald auf den Brocken

Joachim Nehrkorn präsentiert seine Medaille für Platz zehn beim Magdeburger Halb-Marathon.

Platz fünf in seiner Altersklasse AK 55 sprang in diesem Jahr am Brocken heraus. Für die 27-Kilometer-Strecke benötigte er 2:27,26 Stunden. Dabei hat er 890 Höhenmeter bis zum Gipfel des Brocken, der höchsten Harz-Erhebung im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands, überwunden. Besondere Herausforderung: Wenn man am Gipfel des Brocken ist, ist der Lauf noch lange nicht zu Ende, dann geht es wieder hinunter.

„Runter ist noch schwieriger. Das geht auf die Waden und die Oberschenkel“, sagt der 54-Jährige. „Da kann man trainieren wie man will, am nächsten Tag hat man Muskelkater von oben bis unten.“

Der Prototyp eines Langstreckenläufers

Muskelkater? Dabei verkörpert Nehrkorn den Prototyp des Langstreckenläufers: Mittelgroß, drahtig, kein Gramm Fett auf den Rippen. Seit 1984 nimmt er an Wettkämpfen teil, damals noch in der ehemaligen DDR. Zuerst waren es nur die 10 Kilometer. Nach der Wende wurden die Distanzen größer bis hin zum Brockenlauf mit seinen 27 Kilometern.

Als Nehrkorn 1997 als technischer Assistent beruflich erst nach Rünthe und später nach Werne zog, blieb er seinem Hobby treu. Ausgedehnte Läufe in der Natur rund um Werne gehören seit dem zu seinem wöchentlichen Programm. Immer dienen sie ihm als Vorbereitung auf Halbmarathon-Veranstaltungen, an denen er teilnimmt.

Vollmarathon ist kein Thema

Zuletzt belegte er beim 4. Magdeburg Marathon über die Distanz von 21,1 Kilometer den 10. Platz in der AK 55 mit einer Zeit von 1:43,21 Stunden – Gesamtplatz 282 unter 2000 Teilnehmern.

Und wann läuft er seinen ersten Vollmarathon? „Nein danke, der geht zu sehr auf die Gelenke“, winkt Nehrkorn ab. Diesen Part übernimmt dafür sein Sohn Enrico (21). Der startet für den TV Werne regelmäßig über die volle Distanz. In diesem Jahr finishte Enrico in Münster mit 3:29 Stunden und in Hamburg mit 3:31 Stunden. „Beim schwierigen Brocken-Marathon hat er eine Superzeit von 3:43 Stunden hingelegt“, sagt Nehrkorn mit unverkennbarem Vaterstolz. Das Hobby bleibt in der Familie.

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