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Suche nach Rindern in Werne beendet

Jäger erschießt sechs Tiere auf der Flucht

Werne Sieben Rinder, die von einem Feld an der Capeller Straße in Werne entwischt sind, haben zwei Tage lang Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt beschäftigt. Fünf Tiere wurden am Mittwoch getötet, am Donnerstag erschoss ein Jäger auch das sechste Rind. Nur eines hat Glück gehabt.

Jäger erschießt sechs Tiere auf der Flucht

Sieben solcher Galloway-Rinder irrten am Mittwoch durch Werne – fünf von ihnen sind nun tot. Foto: dpa (Symbolfoto)

Update, Donnerstag, 20.45 Uhr:

Traurige Nachricht: Auch das sechste Tier musste durch einen Jäger erschossen werden. Es habe die Gefahr bestanden, dass es zur „Gefährdung für Unbeteiligte kommt“, teilte die Polizei am Abend mit.

Update, Donnerstag, 19.50 Uhr:

Die Polizei hat offenbar das letzte freilaufende Rind im Bereich der Südkirchener Straße gefunden, auch die Feuerwehr ist ausgerückt.

Jäger erschießt sechs Tiere auf der Flucht

Die Feuerwehr musste am Donnerstagabend erneut ausrücken. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne

Update, Donnerstag, 18.15 Uhr:

Wie die Polizei am Abend mitteilte, ist eines der gesuchten Rinder gegen 17.40 Uhr selbstständig zum Hof zurückgekehrt.

Update, Donnerstag, 11.30 Uhr:

Die beiden Rinder, die am Mittwoch nicht gefunden werden konnten, laufen auch einen Tag später noch frei herum, wie Polizeisprecher Thomas Röwekamp auf Anfrage mitteilte. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Rinder lokalisieren zu können. „Dann werden wir noch einmal neu bewerten, was wir mit ihnen machen“, so Röwekamp.

Fünf der sieben Rinder sind am Mittwoch von einem Jäger erschossen worden. Zu groß sei die Gefahr gewesen, dass die auf der Flucht sehr aufgeregten Tiere auf die Nordlippestraße rennen und dort womöglich von einem Auto erfasst werden. „Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen“, so Röwekamp.

So haben wir am Mittwoch, 28. März, berichtet:

Sieben ausgebüxte Rinder haben am Mittwoch viele Stunden Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt auf Trab gehalten. Wie Bodo Bernsdorf von der Freiwilligen Feuerwehr im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilte, mussten schlussendlich fünf Tiere von einem Jäger erlegt werden. „Leider ist es nicht gelungen, sie auf eine Weide zu führen“, so Bernsdorf. Wie die Polizei mitteilte, soll es sich um Galloway-Rinder gehandelt haben.

Hubschrauber im Einsatz

Während der Einsatz für die Feuerwehr am Nachmittag beendet war, suchte die Polizei weiter nach den zwei verbliebenen Rindern. Die Polizei vermutete sie zwischen Capeller Straße, Südkirchener Straße und Selmer Landstraße, wo sich auch die getöteten Tiere aufgehalten hatten.

Ein Hubschrauber kam zum Einsatz, der das Gebiet mit einer Wärmebildkamera absuchte – bis zum Abend erfolglos. Daraufhin wurde die Suche für beendet erklärt, sie beschränkte sich nur noch auf Kontrollfahrten.

Von einer Weide an der Capeller Straße ausgebüxt

Die Tiere waren am frühen Mittwochmorgen von einer Weide an der Capeller Straße entwischt. Gegen 7.45 Uhr war die Polizei verständigt worden, wie Pressesprecherin Ute Hellmann auf Anfrage mitteilte. Nach und nach waren im Laufe des Morgens Ordnungsamt, Kreisveterinäramt und Feuerwehr hinzugekommen.

Die Südkirchener Straße und die Selmer Landstraße waren vorübergehend gesperrt.

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